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ZF in Schweinfurt: Doch noch Unklarheit um Stellenabbau | BR24

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ZF in Schweinfurt: Stellenabbau wegen Corona ist noch unsicher

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    ZF in Schweinfurt: Doch noch Unklarheit um Stellenabbau

    Der Autozulieferer ZF baut coronabedingt weltweit 15.000 Stellen ab. Zuletzt sah es für den Standort Schweinfurt nach Entwarnung aus. Doch der dortige Betriebsratsvorsitzende stellt nun im BR klar: Die Verhandlungen mit der Konzernspitze laufen noch.

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    Von
    • Alisa Wienand

    Am Vormittag hatte es sich noch so angehört, als gäbe es eine höhere Sicherheit für Mitarbeiter in Schweinfurt. Jetzt stellt der Betriebsratsvorsitzende am Standort Schweinfurt, Oliver Moll, in einem erneuten Gespräch mit dem BR klar, dass die Verhandlungen mit der Konzernleitung noch laufen.

    Stellenabbau in Schweinfurt noch unklar

    Der Automobilzulieferer ZF hatte Ende Mai angekündigt, aufgrund der Corona-Krise bis 2025 weltweit 15.000 Stellen abzubauen. In Deutschland betrifft das insgesamt 7.500 Arbeitsplätze. Schweinfurt ist einer der größten Standorte in Deutschland. "Wir wissen noch nicht, was das für Schweinfurt bedeutet", sagt Oliver Moll.

    Beschäftigungsgarantie als Hoffnung

    Erst im Dezember vergangenen Jahres hatte die Leitung des Standortes Schweinfurt mit dem Betriebsrat eine Beschäftigungsgarantie für alle festangestellten Mitarbeiter bis 31. Dezember 2025 unterzeichnet. Das ist Molls Hoffnung: "Bisher hat sich ZF immer an Verträge gehalten." Trotzdem hat er die Sorge, dass es Aufhebungsverträge geben könnte oder freie Stellen nicht mehr nachbesetzt werden.

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