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Der Angeklagte (rechts) soll eine Prostituierte gefoltert und ermordet haben
© BR/Rosalie Röhr
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Der Angeklagte (rechts) soll eine Prostituierte gefoltert und ermordet haben

Dem 50-jährigen Angeklagten wird vor dem Landgericht Augsburg vorgeworfen, vor rund 25 Jahren eine Prostituierte mit einem Möbelfuß misshandelt und dann ermordet zu haben. Ein früherer Bekannter des Tatverdächtigen hat ausgesagt, dass er sich an das Holzstück erinnert.

Prostituierte soll mit Tischfuß gequält worden sein

Laut Zeugenaussage handelte es sich um einen Tischfuß, der im Besitz des Angeklagten war. Das 30 cm lange Beweisstück wurde in der Nähe der Leiche an einem Bahngleis gefunden und bis heute in der Asservatenkammer aufbewahrt. Die Ermittler gehen davon aus, dass das 36-jährige Opfer mit diesem Möbelfuß niedergeschlagen und malträtiert worden ist. Anschließend wurde die Frau erwürgt.

Angeklagter hat sich nicht zum Mord geäußert

Der Angeklagte wurde festgenommen, als die Polizei wegen eines anderen Delikts gegen ihn ermittelte. Neue DNA Proben, die während der Ermittlung entnommen wurden, haben zurück zu dem Mord an der Prostituierten geführt. Bisher hat sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen geäußert. Das Urteil des Landgerichts Augsburg soll im April fallen.