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Shell-Jugendstudie: Zerstören die Alten unsere Zukunft? | BR24

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Es diskutieren: Wolfgang Heubisch, FDP; Karl Freller, CSU; Eva Lettenbauer, B'90/Die Grünen; Elena Balthesen, Fridays for Future, München (vlnr)

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    Shell-Jugendstudie: Zerstören die Alten unsere Zukunft?

    Wenn Alt und Jung diskutieren, dann können die Fetzen fliegen. Das war immer so. Doch nun scheiden sich die Geister deutlicher: "Greta-Jünger" vs. "alte weiße Männer", "Klimahysteriker" vs. "Klimawandelleugner". Werden die Debatten gerade heftiger?

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    Auch die aktuellste 18. Shell-Jugendstudie aus dem Jahr 2019 mit dem Untertitel "Eine Generation meldet sich zu Wort" zeichnet zunächst ein deutliches Bild der jungen Menschen: Digital vernetzt, schnell und engagiert, mit klaren Vorstellungen und Forderungen sowohl an die Arbeitswelt, als auch an die Politik und das gesellschaftliche Miteinander.

    Jugend auf der Suche nach Sicherheit

    Durchstarter eben, fest im Sattel, Gehör einfordernd, zielstrebig, politisch interessiert. "Ein Blick auf die aktuellen Nachrichten und Online-Medien vermittelt uns jedoch nur einen Ausschnitt der Lebenswelt eines Teils der Jugend wieder", betont Dr. Thomas Zengerly, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Shell Holding GmbH allerdings schon in seinem Vorwort zur Studie. Denn längst nicht alle Jugendlichen sind so. Die Grundhaltung ist doch sehr von den Lebensumständen abhängig: Aus welcher Gesellschaftsschicht stammt der Jugendliche? Lebt er auf dem Land oder in der Stadt? Hat er einen Migrationshintergrund? Grundsätzlich sei die Jugend – wie alle anderen davor auch – pragmatisch angelegt und suche sich einen sicheren Platz in der Gesellschaft, sagt die Shell-Studie.

    Eine Debatte - wie jede andere?

    Und wie ist das nun mit Jung und Alt wirklich? Wie weit liegen die Weltbilder tatsächlich auseinander? Für unsere YouTube-Serie "Wer beherrscht Bayern?" haben sich Alt und Jung zur Debatte getroffen. Zum einen Wolfgang Heubisch (FDP), der mit 73 Jahren der zweitälteste Abgeordnete im Bayerischen Landtag ist. Gemeinsam mit dem dienstältesten Landtagsabgeordneten, dem 63-jährigen Karl Freller (CSU), der seit 38 Jahren im bayerischen Parlament sitzt, debattiert er mit den Jungen, der 18 Jahre alten Elena Balthesen, die aktiv bei Fridays for Future München ist und der 27-jährigen Eva Lettenbauer (Bündnis 90 / Die Grünen), der jüngsten Parteivorsitzenden in Bayern.

    Alt und Jung äußern sich zu drei provokanten Thesen – und die Debatte, die sich dabei entwickelt, ist spannend. Und manchmal auch unerwartet …

    Mehr zu "Wer beherrscht Bayern?"

    Wer hat in Bayern das Sagen? Alt oder Jung? In der Politik ist die Antwort eindeutig, denn im bayerischen Landtag sind junge Erwachsene unter 30 Jahren stark unterrepräsentiert: In der Bevölkerung sind rund 18 Prozent weniger als 30 Jahre alt, aber nur drei Prozent der Abgeordneten. Und so ist es in fast allen Bereichen unserer Gesellschaft: Die Alten treffen die Entscheidungen.

    Junge Menschen rebellieren gegen die Herrschaft der Alten

    Doch die jungen Menschen begehren auf gegen die Herrschaft der Alten. Besonders deutlich wird dieser Generationenkonflikt beim Streitthema Klimaschutz. In verschiedenen Reportagen begleiten wir junge Menschen dabei, wie sie versuchen, ihre Interessen trotzdem durchzusetzen: beim globalen Klimastreik von Fridays for Future, indem sie beim massenhaften Bäumepflanzen im Wald selbst mit anpacken, durch radikale Protestaktionen mit viel nackter Haut bei Extinction Rebellion, durch Bürgerbegehren oder als junge Politiker.

    "Wer beherrscht Bayern?" ist eine Kooperation von DokThema und BR24.

    #werbeherrschtbayern

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