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Der Komponist und Produzent Ralph Siegel zieht für ein Musical "Zeppelin" im Füssener Festspielhaus alle Register

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Zeppelin-Musical: Ralph Siegel präsentiert erste Ausschnitte

Mit seinem Zeppelin-Musical will sich der Komponist und Produzent Ralph Siegel einen Lebenstraum erfüllen. Im Füssener Festspielhaus hat er erste Ausschnitte des Werks präsentiert. Im Herbst soll Premiere sein.

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Von
  • Rupert Waldmüller

Der Zeppelin "Hindenburg" schwebt riesig über den Zuschauern, dazu Licht- und Lasereffekte, Theaternebel und ein aufwendiges Bühnenbild. Für sein Musical "Zeppelin" zieht Ralph Siegel im Füssener Festspielhaus alle Register. Eigentlich hätte die Weltpremiere schon im November 2020 stattfinden sollen. Corona-bedingt musste die Uraufführung aber zwei Mal verschoben werden. Jetzt ist die Premiere für den 16. Oktober angesetzt.

Erster Einblick für Presse und Freunde

Im Festspielhaus Neuschwanstein gab Ralph Siegel der Presse und einigen Freunden einen ersten Einblick in das Werk. "Fünf Jahre Arbeit, immer wieder verschoben – und dann sieht man endlich das, was man komponiert, textiert, geschrieben hat. Es war eine unendlich große Freude für mich", sagt der 75-Jährige.

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Das Zeppelin-Musical von Ralph Siegel hätte eigentlich schon im November Weltpremiere feiern sollen, doch zwei Mal musste der Termin verschoben werden. Jetzt im Oktober soll endlich Premiere sein. Wie ist die Stimmung nach der Zwangspause?

Ralph Siegel will andere Seite zeigen

Mit bombastischen Bildern, viel Emotion und einer durchaus prominenten Besetzung erzählt Siegel die Geschichte des Luftfahrtpioniers Graf Zeppelin und die des dramatischen letzten Flugs der "Hindenburg". "Die Lebensgeschichte des Grafen Ferdinand von Zeppelin ist mehr als spannend und ergreifend und reizte mich auch musikalisch sehr", sagt Ralph Siegel.

"Das war für mich eine einmalige Chance, andere Seiten meiner Kompositionswelt zu zeigen und ein großes historisches Musical zu schreiben." Die Leute sollten sehen, dass er mehr könne als "Ein bisschen Frieden" und "Dschingis Khan".

Zeppelin-Darsteller lobt Atmosphäre im Füssener Festspielhaus

Zeppelin-Darsteller Tim Wilhelm – gleichzeitig Sänger der Band "Münchener Freiheit" – genießt es, nach der Corona-Zwangspause wieder auf der Bühne stehen zu können. "Man kann vieles streamen. Aber den Schweiß der Akteure, ihre Aufregung zu erleben und die Freude des Publikums zu sehen – diese unbeschreiblichen Augenblicke kann man eben nur live erleben", sagt der Musiker. Außerdem biete das Festspielhaus mit seinem Blick auf Neuschwanstein eine ganz besondere, magische Atmosphäre.

Für das Festspielhaus Neuschwanstein ist das Zeppelin-Musical die aufwändigste Produktion seit Langem und die erste Welturaufführung seit dem Ludwig²-Musical im Jahr 2005. Geschäftsführerin Birgit Karle glaubt deshalb, dass der "Zeppelin" ein weiterer Schritt ist auf dem Weg in eine sichere Zukunft des Hauses. "Für uns ist es wieder ein ganz, ganz großer Schub nach vorn und ein wichtiger Baustein", sagt die Geschäftsführerin.

Premiere in Füssen am 16. Oktober

Am 16. Oktober soll das Zeppelin-Musical in Füssen seine Weltpremiere feiern. Komponist Ralph Siegel glaubt fest daran, dass es im dritten Anlauf endlich klappt mit der Uraufführung: "Der Zeppelin wird fliegen – und das werden wir jetzt hoffentlich endlich erleben."

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