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Mädchen vor einem Computer (Symbolbild)

Das neu gegründete Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik nimmt am Freitag offiziell seine Arbeit in Amberg auf. Es wird in Amberg neu aufgebaut. Derzeit wird auch das Institut für Frühpädagogik von München nach Amberg verlagert.

40 Mitarbeiter sollen nach Amberg kommen

Beide Einrichtungen gehören zum Bayerischen Familienministerium und kommen im Rahmen der Behördenverlagerung der Staatsregierung in die Oberpfalz. Nach der kompletten Verlagerung sollen einmal 40 Mitarbeiter an beiden Instituten arbeiten. Ab heute sind es fünf im Zentrum für Medienkompetenz (ZFM) und drei im Institut für Frühpädagogik. Beide Einrichtungen sind in der Regierungsstraße in Amberg zu finden.

Das Zentrum für Medienkompetenz wurde im Juli gegründet, es erarbeitet Orientierungshilfen und Lernkonzepte für den Umgang von Kleinkindern mit digitalen Medien. Die Angebote richten sich an Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, Eltern und auch an Kinder und Jugendliche selbst. Dazu arbeitet das Zentrum für Medienkompetenz auch mit der OTH in Amberg zusammen, speziell mit dem Lehrpersonal und Studenten der Medientechnik.

Insgesamt vierte Behördenverlagerung

Das Institut für Frühpädagogik (und der Aufbau des Zentrums für Medienkompetenz) ist die vierte Behördenverlagerung, die im Rahmen der "Heimatstrategie" der Staatsregierung nach Amberg kommt.

In den vergangenen Jahren haben bereits das bayerische Breitbandzentrum (2014), das IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz (2016) und das Landesamt für Pflege (2018) ihre Arbeit aufgenommen.

Das bedeutet insgesamt rund 460 zusätzliche staatliche qualifizierte Arbeitsplätze für Amberg seit 2014.