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Zentralstelle Cybercrime in Bamberg überführt Internet-Betrüger | BR24

© picture-alliance/dpa

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg hat einen Internet-Betrüger ermittelt.

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    Zentralstelle Cybercrime in Bamberg überführt Internet-Betrüger

    Er soll mit Daten fremder Personen Konten bei Online-Banken eröffnet und diese für Geldwäsche genutzt haben. Deshalb drohen einem Internet-Betrüger bis zu zehn Jahre Haft. Auf die Spur ist dem Mann die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg gekommen.

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    Wegen Internet-Straftaten im großen Stil droht einem Mann nach umfangreichen Ermittlungen eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Wie die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg am Donnerstag (18.06.20) mitteilt, wird dem Beschuldigten unter anderem Fälschung von Daten in mehr als 200 Fällen vorgeworfen.

    Mehr als 100 Personen geschädigt

    Der 23-Jährige aus Hannover soll im Internet Produkttester für eine App angeworben haben. Dabei habe der Beschuldigte persönliche Daten der Tester gesammelt, um damit Konten bei Online-Banken zu eröffnen. Insgesamt seien mehr als 100 Personen aus Deutschland und Österreich getäuscht worden. Die Konten habe der Mann für Geldwäsche im Wert von 560.000 Euro genutzt. Diese Summe habe er durch illegale Online-Geschäften erwirtschaftet.

    Es drohen bis zu zehn Jahre Haft

    Nach monatelangen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Kripo Schwabach befindet sich der Mann bereits seit Dezember 2019 in Untersuchungshaft. Die beim Landgericht Nürnberg-Fürth vorgelegte Ermittlungsakte umfasst 139 Ordner, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Für die gewerbsmäßige Fälschung sogenannter beweiserheblicher Daten und den gewerbsmäßigen Betrug sieht das Gesetz jeweils eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.