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Zentrallager von Puma in Geiselwind: Ganze Region profitiert | BR24

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Bildrechte: Puma

Das Zentrallager von Puma eröffnet am ersten April. Bis dahin werden 300 Mitarbeiter gesucht. Aus dem Lager sollen Händler in ganz Europa beliefert werden.

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Zentrallager von Puma in Geiselwind: Ganze Region profitiert

Das Zentrallager von Puma in Geiselwind eröffnet im April 2021. Bis dahin werden 300 Mitarbeiter gesucht. Aus dem Lager sollen Händler in ganz Europa beliefert werden.

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Von
  • Jürgen Gläser

Im Januar war Spatenstich, inzwischen steht ein gigantischer, anthrazitgrauer Gebäudekomplex an der A3 Würzburg-Nürnberg bei Geiselwind im Landkreis Kitzingen. Das PUMA Zentrallager geht dort am 1. April 2021 in Betrieb. Momentan installiert eine Firma aus Österreich das digitale Lagersortier-System. Die örtliche Gastronomie in und um Geiselwind profitiert aber schon seit Monaten von der Großbaustelle.

Einnahmen trotz Corona: Region profitiert

Ab Februar waren zeitweise bis zu 400 Monteure, Bauarbeiter und Handwerker mit dem Bau des Zentrallagers beschäftigt. Sie sind alle in örtlichen Hotels, Gasthöfen, Pensionen oder Ferienwohnungen untergebracht gewesen. "Gerade während des Corona-Lockdowns und den Wochen danach haben wird von diesen Gästen sehr profitiert. Die haben bei uns geschlafen und gegessen. So hatten wir trotz Corona ein Geschäft", sagt Helmut Rückel, der Chef des Hotels Stern am Marktplatz in Geiselwind. Der Autohof Strohofer hat die Monteure monatelang mit einem Foodtruck mittags mit Essen auf der Baustelle versorgt. Auch andere Gastwirte liefern noch jetzt mittags Essen ins Zentrallager.

Suche nach Mitarbeitern

In den riesigen Hallen werden momentan schon die Förderbänder getestet, die eine Gesamtlänge von 22 Kilometern haben. Der künftige Betreiber, die BLG Logistics Group aus Bremen sucht schon jetzt die künftigen Mitarbeiter. Für die Startphase im April werden 300 Mitarbeiter gesucht. In der ersten Ausbaustufe sollen es dann bis zu 500 Mitarbeiter sein.

Von Geiselwind nach ganz Europa

Für den Sportartikelhersteller PUMA wird Geiselwind eine europäische Drehscheibe. Container von Hersteller aus aller Welt werden in Geiselwind entladen. Die Waren werden dann in einem 26 Meter hohen Hallenteil vollautomatisch von Robotern auf 70.000 Lagerplätze verteilt. Von Geiselwind aus werden dann Fachhändler, Großhändler, aber auch Online-Kunden in ganz Europa beliefert. Das PUMA Zentrallager wird insgesamt 200 Millionen Euro kosten, erbaut von einem Investor. PUMA ist der Mieter. In einer zweiten Ausbaustufe könnte das Zentrallager bei Bedarf erweitert werden - mit dann bis zu 1.000 Beschäftigten.

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