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Bayern

Zeitung: Neue Erkenntnisse im Mordfall Peggy | BR24

© dpa/Daniel Karmann

Polizeibeamte haben im Juli 2016 in einem Waldstück im Saale-Orla-Kreis bei Rodacherbrunn (Thüringen) Skelettteile von Peggy Knobloch gefunden.

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    Zeitung: Neue Erkenntnisse im Mordfall Peggy

    Wie die Bild-Zeitung ohne Nennung von Quellen schreibt, gebe es neue Hinweise auf den Mann, der die damals neun Jahre alte Peggy Knobloch aus Lichtenberg getötet haben soll. Staatsanwaltschaft und Polizei bestätigen das nicht.

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    Die Leiche der 2001 getöteten Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Lkr. Hof) soll zerstückelt worden sein. Das berichtet die Bild-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe.

    Teile von Peggys Leiche fehlen

    Für diese Behauptung gebe es wissenschaftliche Indizien, die die Zeitung aber nicht nennt. Auch die Quelle der Information nennt die Zeitung nicht. Bisher gingen die Ermittler davon aus, dass bei der 2016 in einem Wald in Thüringen gefundenen Leiche Teile fehlten, weil Wildtiere sie zernagt hätten.

    Staatsanwaltschaft bestätigt Zeitungsbericht nicht

    Der Leitende Oberstaatsanwalt in Bayreuth, Martin Dippold, bestätigt die Behauptungen der Zeitung auf BR-Nachfrage nicht. Die Informationen stammten nicht von der Staatsanwaltschaft, heißt es. Angaben zu laufenden Ermittlungen mache die Behörde nicht.

    Eine Immobilienanzeige soll den Täter überführen

    Die Staatsanwaltschaft Bayreuth bestätigt auch eine weitere Behauptung nicht, die die Bild-Zeitung macht. Dass nämlich die an der Leiche gefundene Farbpartikel aus der Wohnung des Tatverdächtigen Manuel S. stammen könnten. Dieser soll der Zeitung zufolge eine Wohnung renoviert und dabei Farben des gleichen Farbtons verwendet haben, wie sie später in einem Moosballen nahe der Leiche des Mädchens gefunden wurden. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Anzeige in einem Immobilienportal im Internet, die der Tatverdächtige damals veröffentlicht haben soll.

    Ermittlungen im Fall Peggy sollen 2020 abgeschlossen werden

    Aus dem Polizeipräsidium Oberfranken heißt es, man bezweifle, dass die Bild-Zeitung über neue Erkenntnisse verfüge. Die Zeitung kommt zu dem Schluss, dass sich die Ermittlungen dem Ende näherten. Man gehe davon aus, dass sie in etwa sechs Monaten abgeschlossen würden, heißt es von der Staatsanwaltschaft.