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Staatsarchiv Würzburg
© BR/Jürgen Gläser
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Staatsarchiv Würzburg

Den Zeitplan erläuterte gestern Nachmittag der Leiter des Staatlichen Bauamtes Würzburg, Joachim Fuchs, bei einer Pressekonferenz im Kitzinger Rathaus. Mit Bezug auf die zehn Jahre zwischen Verkündung der Pläne und dem voraussichtlichen Umzug des Staatsarchivs sagte Fuchs:

"So ein Archiv-Neubau, in dem Jahrhunderte alte Urkunden und Schriften aufbewahrt werden, ist eben keine Aldi-Filiale. Das braucht Zeit für die Planung und die konkrete Projektbeschreibung" Joachim Fuchs. Leiter Staatliches Bauamt Würzburg

Europäischer Architektenwettbewerb für neues Staatsarchiv

Der europäische Architektenwettbewerb für den Archivbau solle jetzt im Februar ausgeschrieben werden, so Fuchs. Bis Oktober werde eine Jury dann entscheiden, welche drei Entwürfe in die letzte Runde kommen. Die geschätzten Kosten beziffert Fuchs auf bis zu 60 Millionen Euro.

Kitzingens Stadtrat sucht Idee für das Deuster-Gelände

Der Kitzinger Stadtrat hat unterdessen gestern Abend beschlossen, sich an einem Ideenwettbewerb für das Areal rund um den künftigen Archiv-Neubau auf dem Deuster-Gelände zu beteiligen. Kitzingens Bürgermeister Stefan Güntner (CSU) sagte vor der Stadtratssitzung, es gehe um die Frage, wie die 12.000 Quadratmeter Fläche rund um den Archiv-Neubau künftig genutzt werden.

Neues Staatsarchiv soll das Stadtbild prägen

Die Stadt wünscht sich eine Art Bürgerpark mit einem "grünen Klassenzimmer" für zwei angrenzende Schulen. "Dieses neue Staatsarchiv wird als Gebäude deutlich wahrnehmbar sein - wir wollen eine Öffnung des geamtem Areals zur Stadt und zum Main hin", so Kitzingens Bauamtsleiter Oliver Graumann.