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Zeckenbiss: Fast ganz Oberbayern FSME-Risikogebiet | BR24

© dpa/pa/G.Kunz

Bange Frage bei diesem Anblick: Überträgt dieses Zecke das FSME-Virus?

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    Zeckenbiss: Fast ganz Oberbayern FSME-Risikogebiet

    Oberbayern hat zwei neue Risikogebiete für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): die Landkreise Landsberg am Lech und Garmisch-Partenkirchen. Damit ist fast ganz Oberbayern Risikogebiet. Das FSME-Virus wird von Zecken übertragen.

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    Die beiden neuen Risikogebiete für die von Zecken übertragene Virusinfektion FSME in Oberbayern sind die Landkreise Landsberg am Lech und Garmisch-Partenkirchen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt.

    Ministerin rät zur Impfung gegen FSME

    "FSME ist keine Lappalie. Denn die Folge können Entzündungen von Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark sein", sagt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) und wirbt dafür, sich gegen die Virusinfektion impfen zu lassen. Die Impfung besteht aus drei Einzeldosen und muss alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten.

    Nur noch zwei Landkreise in Oberbayern kein Risikogebiet

    Mit den zwei neuen Landkreisen in Oberbayern und einem neuen Risikogebiet in Schwaben (Stadt Kaufbeuren) sind in Bayern nun 91 der 96 Landkreise und kreisfreien Städte FSME-Risikogebiete. In Oberbayern sind nur noch die Stadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck ausgenommen. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gab es allein im Jahr 2018 bayernweit mehr als 200 FSME-Erkrankungen.

    Experten: Zecken werden immer früher aktiv

    Experten beobachten seit einigen Jahren, dass sich FSME-infizierte Zecken in Deutschland weiter vom Süden in den Norden ausbreiten. Milde Winter sorgten zudem dafür, dass die Zecken schon recht früh aktiv werden. Zecken lauern nicht nur in Wäldern und auf Wiesen auf Wirte. Auch Gärten sind Zeckengebiet, selbst wenn diese mehrere Hundert Meter vom Wald entfernt liegen.

    Zweite Gefahr durch Zecken: Borreliose!

    Durch einen Zeckenbiss kann auch die Lyme-Borreliose übertragen werden, die Nervensysteme und Gelenke schädigen kann. Eine wirksame Impfung dagegen gibt es bisher nicht. Die Krankheit selbst wird mit Antibiotika behandelt.

    Sendung

    Regionalnachrichten aus Oberbayern

    Von
    • Günther Rehm
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