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Zecken-Gefahr: Borreliose-Risiko in Niederbayern am höchsten | BR24

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In Niederbayern ist die Gefahr nach einem Zeckenbiss Borreliose zu bekommen bayernweit am höchsten. Anders als bei FSME-Erkrankungen, gibt es keine Impfung für Borreliose.

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Zecken-Gefahr: Borreliose-Risiko in Niederbayern am höchsten

In Niederbayern ist die Gefahr nach einem Zeckenbiss Borreliose zu bekommen bayernweit am höchsten. Anders als bei FSME, gibt es keine Impfung gegen Borreliose. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Borreliose-Erkrankungen stabil geblieben.

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Bayernweit ist die Gefahr, nach einem Zeckenbiss an Borreliose zu erkranken, in Niederbayern am höchsten. Hier gibt es von Jahresbeginn bis jetzt mit 140 Fällen mehr als doppelt so viele Borreliose-Erkrankungen wie in der Oberpfalz (51). Das geht aus Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor.

Zahlen der Borreliose-Erkrankungen konstant

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Borreliose-Erkrankungen aber konstant geblieben: Bis Anfang Juni gab es laut LGL ostbayernweit 196 Borreliose-Fälle sowie 16 FSME-Virus-Erkrankungen. Bei den FSME-Fällen (Frühsommer-Meningoenzephalitis) liegt heuer die Oberpfalz bis dato mit fünf Fällen leicht vor Niederbayern mit zwei Erkrankungen.

Bayerns Gesundheitsministerin ruft zur FSME-Schutzimpfung auf

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml rief zu FSME-Schutzimpfungen auf. Die Virus-Erkrankung sei keine Lappalie, die Folgen könnten Entzündungen von Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark sein, warnte Huml. FSME beginnt mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen. Bei einem Teil der Infizierten befällt das FSME-Virus das zentrale Nervensystem.

Keine Impfung gegen Borreliose

Für einen kompletten FSME-Impfschutz sind drei Impfungen innerhalb eines Jahres nötig. Gegen Borreliose gibt es dagegen keine Impfung. Sie kann aber gut mit Antibiotika therapiert werden, heißt es aus dem Gesundheitsministerium: "Je früher dies geschieht, umso besser."