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Zahlreiche Verstöße gegen Corona-Beschränkungen in Unterfranken | BR24

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Ausgangssperre in Würzburg (Symbolbild)

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    Zahlreiche Verstöße gegen Corona-Beschränkungen in Unterfranken

    Am Wochenende meldet die Polizei in Unterfranken zahlreiche Verstöße gegen die aktuellen Corona-Beschränkungen. Gleich zwei Mal musste die Polizei die "Übeltäter" zunächst verfolgen. Einige der Ertappten hatten ungewöhnliche Ausreden parat.

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    • BR24 Redaktion

    In Haßfurt wollten die Beamten in der Nacht zum Sonntag ein Auto kontrollieren, woraufhin der Fahrer jedoch Gas gab und nach einer kleinen Verfolgungsjagd erst außerhalb des Orts angehalten werden konnte. Im Auto saßen vier Männer aus drei Haushalten, die sich laut Polizei relativ uneinsichtig zeigten.

    Auch in Kerbfeld im Landkreis Haßberge ergriff ein 35-jähriger Autofahrer die Flucht und wollte sich zu Fuß verstecken und der Kontrolle entziehen. Neben dem Verstoß gegen die Ausgangssperre war der Grund hier vermutlich auch, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis hatte.

    Drei Partys in Wohnungen aufgelöst

    In Bischofsheim im Landkreis Rhön-Grabfeld stießen die Beamten auf eine Party mit acht Personen aus unterschiedlichen Hausständen.

    Als die Beamten einer Ruhestörung in Gerolzhofen im Landkreis Schweinfurt nachgingen, trafen sie in einer Wohnung sechs stark alkoholisierte Personen aus fünf unterschiedlichen Haushalten an. In Kitzingen führte eine Ruhestörung die Polizei zu einer Geburtstagsfeier mit sieben Personen innerhalb einer Wohnung.

    Ungewöhnliche Gründe für Verstöße

    In Ochsenfurt im Landkreis Würzburg verstießen zwei 44 und 58 Jahre alte Männer gegen die Ausgangssperre. Sie gaben an, dass sie nichts von der nächtlichen Ausgangssperre in Bayern gewusst hätten.

    Im Landkreis Miltenberg traf die Polizei trotz Ausgangssperre insgesamt sechs Personen an. Zwei Personen im Alter von 62 und 57 Jahren hatten eigenen Angaben zufolge beim "Pokemon"-Spielen mit mehreren Smartphones die Zeit vergessen.

    Widerstand und Drogeneinfluss

    In Großostheim im Landkreis Aschaffenburg weigerte sich ein trotz Ausgangssperre auf der Straße angetroffener Mann, sich auszuweisen. Als er auf der Polizeiwache nach Ausweisdokumenten durchsucht werden sollte, leistete er mit Gewalt Widerstand. Erst durch weitere Ermittlungen konnten die Personalien des 22-jährigen Großostheimers festgestellt werden.

    Eine Blutentnahme zeigte, dass er deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er wurde in Sicherheitsgewahrsam genommen, um seinen Drogenrausch auszunüchtern.

    In Giebelstadt im Landkreis Würzburg kontrollierte die Polizei einen 32-jährigen Fußgänger, da er gegen die nächtliche Ausgangssperre verstieß. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand und eine geringe Menge Marihuana bei sich hatte.

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