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Zahlreiche Verstöße gegen Corona-Beschränkungen in der Oberpfalz | BR24

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Symbolbild: Blaulicht im Dunkeln

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    Zahlreiche Verstöße gegen Corona-Beschränkungen in der Oberpfalz

    Trotz geltender Kontaktbeschränkungen haben sich in der Oberpfalz wieder mehrere Gruppen am Wochenende zum Feiern getroffen - ohne Masken und ohne Abstand. Die Polizei musste eingreifen.

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    Die Polizeidienststellen in der Oberpfalz haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag wieder eine Reihe von Verstößen gegen die geltenden Corona-Beschränkungen registriert.

    Größere Party in Regensburg

    Unter anderem gab es in Regensburg am Samstagabend eine Art Trinkgelage sowie eine größere Party, bei denen die Infektionsschutzregeln nicht eingehalten wurden. Insbesondere die Partygäste zeigten laut Polizei keinerlei Einsicht. Die Folge: 31 Anzeigen.

    Ebenfalls in Regensburg entdeckte eine Streife der Polizei gegen 1 Uhr auf dem Parkplatz eines Schnellimbisses eine größere Gruppe junger Leute, die auf engstem Raum zusammenstanden. Als sie die Beamten entdeckten, verteilten sich alle ganz schnell auf dem Parkplatz und behaupteten, die jeweils anderen Kleingruppen nicht zu kennen. Neun junge Leute – laut Polizei alle im Alter um die 20 Jahre – erhalten nun Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Private Feier in Regenstauf aufgelöst

    In Regenstauf im Landkreis Regensburg wurde die Polizei um kurz nach Mitternacht auf eine laute Feier in einer Wohnung aufmerksam gemacht. Dort hielten sich acht Feiernde aus unterschiedlichen Haushalten auf. Laut Polizei wurden weder Masken getragen, noch Abstandsregeln eingehalten. Die Feier wurde deshalb aufgelöst und auf die Teilnehmer kommen Ordnungswidrigkeitenverfahren und Bußgelder zu.

    Die Polizei in Amberg muss elf Anzeigen schreiben: Zwei Gruppen von vier und sieben Teenagern – alle aus verschiedenen Haushalten – wurden ohne Mund-Nasen-Schutz angetroffen und hielten auch keinen Abstand zueinander.

    Streit in Wernberg-Köblitz eskaliert

    In Wernberg-Köblitz im Landkreis Schwandorf gerieten derweil am Samstagabend zwei Mieter eines Hauses in einen Streit um die Einhaltung von Corona-Regeln. Nachdem einer der beiden Beteiligten die Polizei gerufen hatte, drohte der andere, ihn zu töten. Anschließend weigerte sich der 45-Jährige, den Beamten seine Personalien zu nennen und lieferte sich dann eine tätliche Auseinandersetzung mit den Polizisten, die ihn daraufhin fesseln mussten. Weil der 45-Jährige dabei aber plötzlich gesundheitliche Probleme bekam, mussten Notarzt und Rettungswagen gerufen werden. Er kam in ein Krankenhaus.

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