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Zahlreiche Badeunfälle in Oberbayern | BR24

© BR/Herbert Ebner

Die Berchtesgadener Ache mit dem Watzmannmassiv im Hintergrund

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    Zahlreiche Badeunfälle in Oberbayern

    In Oberbayern kam es am Wochenende zu etlichen Badeunfällen: im Thansauer See bei Rosenheim ertrank ein 81-Jähriger und auch in der Traun ist ein Mann ertrunken. Dafür konnte aus der Berchtesgadener Ache ein 12-jähriger Junge gerettet werden.

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    Bei heißem Sommerwetter kam es am Wochenende in Oberbayern zu etlichen Badeunfällen. Zwei Menschen starben: ein 81-Jähriger ertrank im Thansauer See bei Rosenheim und ein 41-Jähriger kam bei einem Sprung in die Traun ums Leben. Aus der Berchtesgadener Ache immerhin konnten Bundespolizisten einen 12-Jährigen retten.

    Taucher finden Rentner am Grund des Sees

    Er war mit seiner Frau zum Schwimmen gegangen, doch dann kehrte ein 81-Jähriger im Thansauer See bei Rosenheim am Sonntag Nachmittag nicht mehr ans Ufer zurück. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften suchte daraufhin den Thansauer See ab. Nach zwei Stunden fanden Taucher den Rentner am Grund des Sees. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Ehefrau. Die Ermittler gehen von einem Badeunfall aus.

    Mann überlebt Sprung in die Traun nicht

    Ob das Wasser nicht tief genug war oder ob eine andere Ursache zum Tod führte, ist noch unklar. Jedenfalls ist ein 41-Jähriger am Sonntagabend nach einem Sprung in die Traun im Traunsteiner Ortsteil Empfing nicht mehr aus dem Fluß aufgetaucht. Zeugen hatten das beobachtet und die Rettungskräfte alarmiert. Die suchten etwa eine halbe Stunde nach dem Schwimmer, bevor sie ihn in etwa drei Metern Tiefe orten und an Land bringen konnten. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen starb der Mann später in der Klinik. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um einen 41-jährigen Rumänen, der seit kurzem im Landkreis wohnte.

    Polizisten retten 12-Jährigen wird aus Berchtesgadener Ache

    In Marktschellenberg sprang ein Schüler von einer Mauer in den Fluss. Durch die starke Strömung gelang es ihm nicht zum Ausstieg am gegenüberliegenden Ufer zu schwimmen. Er wurde Richtung Wehr abgetrieben. Erst an der zweiten Brücke, unmittelbar vor der dortigen Staustufe, konnte er sich an einen Brückenpfeiler klammern. Freunde des Burschen holten umgehend Hilfe und konnten an der Hauptstraße eine zufällig vorbeikommende Streife der Bundespolizei aufhalten. Die Beamten konnten den Buben aus dem Fluss retten. Er wurde nur leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Mann, der helfen wollte und ins Wasser gesprungen war, wurde aufgrund der starken Strömung ebenfalls abgetrieben, konnte jedoch selbständig das Gewässer verlassen.

    Große Gefahr durch starke Strömungen in den Flüssen nach Regenfällen

    Die Polizei weist darauf hin, dass von Fließgewässern Gefahren ausgehen. Gerade nach Regentagen und der dadurch auftretenden starken Strömungen vor allem in der Nähe von Wehranlagen und Staustufen, kann Baden in Flüssen schnell lebensgefährlich werden.

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