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Zahl der Weißstorchpaare in Bayern steigt weiter an | BR24

© LBV/Dieter Hopf

Mehr als 630 Storchenpaare haben 2019 in Bayern gebrütet.

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    Zahl der Weißstorchpaare in Bayern steigt weiter an

    Immer mehr Weißstorchpaare siedeln sich in Bayern an. In Mittelfranken kommen besonders viele Jungtiere zur Welt, teilte der Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) mit.

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    Mehr als 630 Storchenpaare hätten 2019 im Freistaat gebrütet, sagt Oda Wieding, die Weißstorchexpertin des LBV. Der Bestand habe sich demnach in den letzten 30 Jahren verzehnfacht.

    Storchennachwuchs in Mittelfranken stabil

    Der Storchennachwuchs liegt im gesamtbayerischen Raum in diesem Jahr etwas unter dem Durchschnitt. Grund dafür waren Unwetter im Mai. Während davon vor allem Südbayern betroffen war, steht Mittelfranken mit zwei ausgeflogenen Jungen pro Nest laut Oda Wieding gut da.

    Storchenkolonien wachsen vor allem in Westbayern

    Während sich in Ostbayern, zum Beispiel im Landkreis Regensburg, einzelne Paare ansiedeln und erste Mehrfachansiedlungen entstehen, kommt es in Westbayern zu wachsenden oder gar neuen Kolonien. In Aurach im Landkreis Ansbach sei die beginnende Storchenkolonie von drei auf sieben Brutpaare angewachsen, so Wieding.

    Über 30 Storchenpaare in Uehlfeld

    Die größte bayerische Kolonie befindet sich laut der Storchenexpertin mit über 30 Storchenpaaren weiterhin in Uehlfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Hier kamen dieses Jahr sieben neue Paare hinzu.

    Flugroute über den Westen für Störche sicherer

    Ein Grund für die steigende Zahl der Störche in Bayern ist laut LBV, dass der Großteil von ihnen über Westeuropa in den Süden zieht und in Spanien überwintert, anstatt bis nach Afrika zu fliegen. Weißstörche die über die östliche Route, also über den Bosporus ziehen, lebten gefährlicher, da auf dieser Route häufiger Jagd auf sie gemacht werde, so der Verband.