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Zahl der Asylanträge in Bayern sinkt | BR24

© dpa-bildfunk / Daniel Karmann

Asylbewerber in der zentralen Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf

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    Zahl der Asylanträge in Bayern sinkt

    Nach Bayern kommen immer weniger Asylbewerber, die Zahl der Abschiebungen bleibt dagegen fast gleich. Das geht aus einer Mitteilung des bayerischen Innenministeriums hervor.

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    Demnach standen im Jahr 2018 rund 21.900 neuen Asylanträgen mehr als 15.000 sogenannte Aufenthaltsbeendigungen gegenüber. Darunter fallen Abschiebungen und freiwillige Ausreisen.

    Die Zahl der Asylanträge in Bayern liegt nur noch bei rund einem Viertel des Jahres 2016 (82.000) und ist auch im Vergleich zum Vorjahr (24.000) weiter gesunken. Die Zahl der Abschiebungen lag 2018 wie im Vorjahr bei rund 3.300.

    Nettozuwanderung von 6.900 Menschen

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) wertet das als Erfolg, zumal immer mehr Abschiebungen in Länder erfolgten, bei denen die Passbeschaffung schwierig sei. Herrmann weist darauf hin, dass die Nettozuwanderung im Asylbereich (also die Differenz zwischen Ein- und Ausreisen) für den Freistaat vergangenes Jahr nur noch bei 6.900 Menschen lag:

    "Die Zuwanderung verläuft geordnet und in einer Größenordnung, die unsere Gesellschaft bei der Integration nicht überfordert." Joachim Herrmann

    Im Jahr 2016 lag die Differenz zwischen neuen Asylanträgen und so genannten Aufenthaltsbeendigungen noch bei mehr als 66.000. Der Großteil der abgelehnten Asylbewerber reist freiwillig aus. 2018 haben das mehr als 11.700 Personen getan.