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Zabelsteinturm im Steigerwald: Abriss schwieriger als gedacht | BR24

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Der Zabelsteinturm im Steigerwald im Landkreis Schweinfurt wird seit diesem Wochenende abgerissen. Das Technische Hilfswerk aus Gerolzhofen hat am Samstag damit begonnen: Allerdings: Der Abbruch ist komplizierter als erwartet.

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Zabelsteinturm im Steigerwald: Abriss schwieriger als gedacht

Der Zabelsteinturm im Steigerwald im Landkreis Schweinfurt wird seit diesem Wochenende abgerissen. Das Technische Hilfswerk aus Gerolzhofen hat am Samstag damit begonnen. Der Abbruch läuft allerdings komplizierter als erwartet.

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Schon bald ist er Geschichte: der Zabelsteinturm im Steigerwald im Landkreis Schweinfurt. Am Samstag haben die Abrissarbeiten begonnen. Das Technische Hilfswerk (THW) aus Gerolzhofen baut den rund 20 Meter hohen Turm von oben nach unten ab. Das gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht.

Zwei Drittel des Zabelsteinturms stehen noch

"Wir haben am Wochenende wider Erwarten erst ein Drittel des Turms abbauen können, zwei Drittel stehen also noch", sagt der THW-Ortsbeauftragte Thomas Stengel. Grund sei die aufwändige Sicherung der Arbeiter, damit niemand abstürzt. Das THW will die Arbeiten in der kommenden Woche fortsetzen. Dazu werden die Holzbalken zersägt, mit einer Seilwinde abgelassen und am Boden demontiert. Grund des Abrisses waren Mängel in der Statik des 20 Jahre alten Wahrzeichens. Der Turm war daraufhin seit Silvester 2017/18 für Besucher gesperrt. Den Rückbau hatte das Landratsamt Schweinfurt schon vor einigen Wochen angekündigt. Der genaue Termin sollte aber vorab nicht genau bekanntgegeben werden, um aus Sicherheitsgründen nicht zu viele Schaulustige anzulocken.

Neuer Turm für rund 475.000 Euro

Das THW aus dem nahen Gerolzhofen hat den Rückbau ehrenamtlich und zu Übungszwecken übernommen. Der neue Zabelsteinturm aus Holz und Stahl wird dem abgerissenen optisch sehr nahe kommen. Er kostet rund 475.000 Euro, die sich Landkreis Schweinfurt und Naturpark Steigerwald teilen. Auch der neue Turm behält die sechseckige Grundform. Allerdings soll er durch die Stahlkonstruktion eine längere Lebensdauer haben, sagte der Schweinfurter Landrat Florian Töpper bei einem Ortstermin am Samstag. Ende nächsten Jahres soll der neue Zabelsteinturm fertig sein – und dann wieder vom 489 Meter hohen Zabelsteinberg einen Blick bis zum Schwanberg, in die Haßberge und die Rhön bieten.