BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

YouTube-Channel für regionale Kunst- und Kulturszene | BR24

© BR

Unter dem Motto "Stream Forward" startet die Stadt Nürnberg einen YouTube-Channel für die lokale und regionale Kunst- und Kulturszene. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

YouTube-Channel für regionale Kunst- und Kulturszene

Unter dem Motto "Stream Forward" startet die Stadt Nürnberg einen YouTube-Channel für die lokale und regionale Kunst- und Kulturszene. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Per Mail sharen

Kreativität lässt sich nicht stoppen - auch nicht in Corona-Zeiten. Auch soll die Verbindung zwischen Kunst, Kultur und Menschen nicht abreißen. Deswegen hat die Stadt Nürnberg einen YouTube-Kanal für die lokale und regionale Kunst- und Kulturszene gestartet.

Unterhaltung per Streaming statt auf der Bühne

Ziel des Kanals ist es auch, so die Stadt, die Arbeit der Kunst- und Kulturschaffenden in dieser schwierigen Zeit anzuerkennen. "Kultur überwindet Grenzen und bringt Menschen zusammen. In dieser Zeit, in der wir mehr als sonst Grenzen und Sicherheitsabstände beachten und unser gewohntes offenes Miteinander einschränken müssen, ist es uns besonders wichtig, Kunst und Kultur im virtuellen Raum grenzenlos wirken und Gemeinschaft ohne physische Begegnung entstehen zu lassen," sagt Ulrich Maly (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg.

Künstlerinnen und Künstler sollen sich beteiligen

Das Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2025, über das der Kanal läuft, ruft Künstler dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Sie können dem Büro Beiträge zur Verfügung stellen, die dann auf die Plattform hochgeladen werden.

Von Lesungen bis Atelier-Rundgang

Den Inhalten sind keine Grenzen gesetzt: Von Performances und Lesungen über Zimmerkonzerte und Atelierführungen bis hin zu Workshops und "Behind the Scenes“-Sequenzen. Für die Beiträge erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine finanzielle Anerkennung. Ausbleibende Auftritte könne diese aber nicht ersetzen, heißt es vonseiten der Stadt.

Aktuell geltende Bestimmungen einhalten

Die Stadt ruft dazu auf, Beiträge nur unter den nötigen Sicherheitsauflagen zu produzieren und die aktuell geltenden Bestimmungen einzuhalten. Bisher gab es noch keinen Kanal, der über Sparten, Häuser und private Inhalte hinweg funktioniert. Durch die Stadt Nürnberg sollen die Beiträge gebündelt werden. Unter www.streamforward.n2025.eu können die Beiträge hochgeladen werden.

Kultur sichtbar machen

Die Idee entstand an unterschiedlichen Stellen, einer der Ideengeber ist auch der Künstler Oliver Tissot. Kulturreferentin Julia Lehner: "Kunst und Kultur benötigen ein Publikum. Im Zuge der Corona-Krise haben es insbesondere Kulturinstitutionen, Kunstschaffende jeglicher Couleur und Vertreter der Freien Szene zu großen Teilen schwer, den eigenen Lebensunterhalt zu sichern. "Stream Forward“ soll Kultur sichtbar machen und denjenigen ein erstes Forum bieten, die gerade jetzt von vielfältiger Unterstützung abhängig sind."

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!