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Holetschek verspricht Wunsiedel mehr Impfstoff und Schnelltests | BR24

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Im Gespräch mit der Radiowelt auf Bayern2 erklärt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) unter anderem, wie er die hohen Inzidenzwerte in den Grenzregionen senken will.

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Holetschek verspricht Wunsiedel mehr Impfstoff und Schnelltests

Der deutschlandweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Landkreis Wunsiedel soll mehr Impfstoff und Schnelltests bekommen. Das hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) bei einem Ortsbesuch versprochen.

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Von
  • Daniel Peter

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat heute bei seinem Besuch im Impfzentrum Wunsiedel mehr Impfstoff für die Region versprochen. Noch am selben Tag kamen in Wunsiedel die ersten Impfdosen an. Mehr Impfstoff für die bayerischen Grenzregionen hatte zuvor bereits Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt.

Weitere Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca für die Region

Es handelt sich dabei um Impfdosen des Astrazeneca-Wirkstoffs, der in den kommenden Tagen weiter in die Region ausgeliefert werden soll. Der Impfstoff ist nach Meinung der Ständigen Impfkommission (Stiko) allerdings nur für Personen unter 65 Jahren geeignet.

Außerdem sollen ab kommender Woche 1,3 Millionen Schnelltests in Bayerns Kitas und Schulen ankommen. Diese Tests waren erst am Mittwoch zugelassen worden. Weitere Millionen sollen folgen, so der Bayerische Gesundheitsminister.

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Der Landkreis Wunsiedel hat deutschlandweit die höchste 7-Tage-Inzidenz. Das Impfzentrum erhält rund 1.000 zusätzliche Impfdosen des AstraZeneca-Impfstoffes.

Wunsiedel mit höchster Inzidenz in Deutschland

Holetschek versprach, man werde über weitere Öffnungs-Perspektiven sprechen, allerdings müsse man bei den nach wie vor hohen Inzidenzwerten vorsichtig bleiben. Wunsiedel hat mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 296 den derzeit höchsten Wert in ganz Deutschland.

Über 1.200 Menschen sind seit Ausbruch des Coronavirus im Regierungsbezirk Oberfranken bereits gestorben. Seit dieser Woche können sich die Mitarbeiter des Wunsiedler Rathauses einmal pro Woche kostenlos testen lassen.

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Gesundheitsminister Klaus Holetschek will die Impfpriorisierung flexibel halten - auch in Bezug auf den Astrazeneca-Impfstoff. Für Menschen, die den Impfstoff haben wollen und denen, die ihn nicht haben wollen, müsse ein "Abgleich" geschaffen werden

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