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Würzburger Vergewaltigungs-Prozess startet neu – weitere Opfer | BR24

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Landgericht Würzburg

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    Würzburger Vergewaltigungs-Prozess startet neu – weitere Opfer

    Der Würzburger Vergewaltigungs-Prozess gegen einen ehemaligen Kickboxer wird ausgesetzt und neu aufgerollt. Das hat am Montagnachmittag die Würzburger Staatsanwaltschaft bestätigt. Grund dafür ist, dass sich weitere Opfer gemeldet hätten.

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    Nötig ist der Stopp des Verfahrens aber nicht, weil sich die Anklage gegen den 30-Jährigen als haltlos erwiesen habe. Im Gegenteil: Im Verlauf des Prozesses hätten sich mehrere weitere Opfer bei der Staatsanwaltschaft gemeldet, die dem Angeklagten Vergewaltigungen vorwerfen. Diese Vorwürfe prüft jetzt zunächst die Kriminalpolizei, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Boris Raufeisen. Danach werde entschieden, ob neu Anklage erhoben werde. Auch der Antrag auf Sicherheitsverwahrung steht im Raum. Der Angeklagte befindet sich bis zur Neuauflage des Prozesses weiter in Haft wegen einer anderen Strafsache.

    Angeklagter soll Frau im Ringpark vergewaltigt haben

    Der 30-Jährige muss sich seit Ende Juni wegen Vergewaltigung in drei Fällen und heimlich gefilmter Sex-Videos vor dem Würzburger Landgericht verantworten. Er hatte im Prozess bislang von einvernehmlichem Geschlechtsverkehr gesprochen. Die Anklage wirft ihm dagegen unter anderem vor, eine junge Frau im Würzburger Ringpark 2018 geschlagen, gewürgt und zum Sex gezwungen zu haben. Zufällig vorbeikommende Zeugen hatten die Tat bemerkt und einen Notruf abgesetzt.

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