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Würzburger Gartenamt pflanzt über 100 neue Bäume | BR24

© René Lorey / Gartenamt Würzburg

Neue Kirschenallee als Zugang von der Zeppelinstraße in das Sieboldswäldchen

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    Würzburger Gartenamt pflanzt über 100 neue Bäume

    Im vergangenen Herbst und Winter musste das Gartenamt der Stadt Würzburg aus Sicherheitsgründen hunderte abgestorbene und kranke Bäume fällen. Jetzt wurden in einem ersten Schritt mehr als 100 neue, hitzeresistentere Bäume gepflanzt.

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    Die Hauptursachen sind die Trockenheit und die Hitze der letzten beiden Sommer. Einen Schwerpunkt der Baumfällungen bildeten das Sieboldswäldchen und der Ringpark. Betroffen sind viele seit Jahrhunderten klassische Park- und Straßenbäume, wie Rot-Buche, Berg-Ahorn, Sommer-Linde, Winter-Linde, Birke und Esche. Besonders schmerzlich waren die 88 abgestorbenen Bäume im Ringpark, die zum Teil noch aus der Entstehungszeit stammen.

    Stattliche Bäume im Ringpark gefällt

    Dazu zählen fünf mächtige Rotbuchen im Bereich Röntgenring und Haugerring. Sie erreichten eine stattliche Höhe von 20 bis 25 Metern und einen Stammdurchmesser von über einem Meter. Am Berliner Platz war ein Riesenmammutbaum seit mehreren Jahren erkrankt. Selbst eine monatelange Notbewässerung durch das Gartenamt mit tausenden Litern Wasser konnte den Baumriesen nicht mehr retten. Vor der Fällung war seine Krone bereits zu mehr als 75 Prozent abgestorben.

    Bessere Verträglichkeit gegen Trockenheit und Hitze

    Jetzt hat das Gartenamt in einem ersten Schritt 108 neue Bäume gepflanzt. Während des Notbetriebes in den zurückliegenden Wochen mit einer stark reduzierten Personalstärke war das ein besonderer Kraftakt, so das Gartenamt. Ein Schwerpunkt war das Sieboldswäldchen. Hier wurde als Zugang von der Zeppelinstraße eine Allee mit 18 heimischen Vogelkirschen gepflanzt. Außerdem wurden im Bereich der großen Wiesenflächen fünf Burgen-Ahorne und 13 Zedern gepflanzt. Die trockenheitsverträglichen Zedern sind Ersatz für die abgestorbenen Schwarzkiefern, die besonders unter dem Klimawandel leiden.

    Weitere Pflanzungen im Herbst

    Weitere Schwerpunkte der Baumpflanzungen des Gartenamtes waren die Zellerau (Mainaustraße und Friedrichstraße) sowie Heidingsfeld und Versbach. Hier wurden unter anderem Hopfenbuchen, Ulmen, Silber-Linden, Ginkgos und Gleditschien gepflanzt – allesamt Baumarten, die sich als besonders stadtklimaverträglich erwiesen haben. Ab Mai können laut Gartenamt wegen der warmen und trockenen Witterung in der Regel keine Baumpflanzungen mehr vorgenommen werden. Die Vorbereitungen für die Herbstpflanzungen liefen aber schon auf Hochtouren.

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