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Würzburgs Bischof Franz Jung (li.) mit Jürgen Gläser (re.) im Gespräch
© Eberhard Schellenberger/BR-Mainfranken

Autoren

Marcus Filzek
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Würzburgs Bischof Franz Jung (li.) mit Jürgen Gläser (re.) im Gespräch

Vier Monate ist Jung bereits Bischof von Würzburg. Auf die Frage, wie es beim kirchlichen Bauträger SBW weitergehen soll, der mit Vorwürfen bezüglich Untreue und Vetternwirtschaft zu kämpfen hat, verwies Jung auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Und zu den Konsequenzen: "Mir ist es ein großes Anliegen, in aller Ruhe und mit aller Sachlichkeit zu schauen, wie wir unsere Mittel verwalten. Ich habe immer gesagt: »Wer Mittel erwirtschaftet, kann sich nicht selbst kontrollieren«. Wir sind jetzt gerade dabei, die entsprechenden Strukturen auf den Weg zu bringen."

Bischof muss wichtigen Posten neu besetzen

Außerdem muss Jung den Posten des bischöflichen Finanzdirektors neu besetzen. Der ehemalige Finanzdirektor war nach einem Strafbefehl zurückgetreten. Ihm wurden nicht abgeführte Sozialabgaben für Stipendiaten im Ordinariat zur Last gelegt.

Jung: "Wer sich an Kindern vergeht, ist ein Straftäter – ein Verbrecher."

In Sachen Verhinderung sexuellen Missbrauchs durch Priester betont Jung, die katholische Kirche sei seit Jahren dabei, dass solche Dinge nicht mehr geschehen. "Wir haben gelernt, dass die Personalakten anders geführt werden müssen. Es muss klar sein: Wer sich an Kindern vergeht, ist ein Straftäter – ein Verbrecher. Das muss zur Anzeige gebracht und entsprechend geahndet werden."

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Marcus Filzek

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Mittags in Mainfranken vom 12.10.2018 - 12:14 Uhr