Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Würzburger Bischof Jung: Antrittsbesuch im BR Studio Mainfranken | BR24

© Jürgen Gläser/BR-Mainfranken

Der neue Würzburger Bischof Franz Jung hat dem BR - Studio Mainfranken einen Antrittsbesuch abgestattet. Er ließ sich den trimedialen Standort des BR in Würzburg zeigen und die Arbeitsweise von Fernsehen, Radio und Online erklären.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Würzburger Bischof Jung: Antrittsbesuch im BR Studio Mainfranken

Der neue Würzburger Bischof Franz Jung hat dem BR - Studio Mainfranken einen Antrittsbesuch abgestattet. Er ließ sich den trimedialen Standort des BR in Würzburg zeigen und die Arbeitsweise von Fernsehen, Radio und Online erklären.

Per Mail sharen

Vier Monate ist Jung bereits Bischof von Würzburg. Auf die Frage, wie es beim kirchlichen Bauträger SBW weitergehen soll, der mit Vorwürfen bezüglich Untreue und Vetternwirtschaft zu kämpfen hat, verwies Jung auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Und zu den Konsequenzen: "Mir ist es ein großes Anliegen, in aller Ruhe und mit aller Sachlichkeit zu schauen, wie wir unsere Mittel verwalten. Ich habe immer gesagt: »Wer Mittel erwirtschaftet, kann sich nicht selbst kontrollieren«. Wir sind jetzt gerade dabei, die entsprechenden Strukturen auf den Weg zu bringen."

Bischof muss wichtigen Posten neu besetzen

Außerdem muss Jung den Posten des bischöflichen Finanzdirektors neu besetzen. Der ehemalige Finanzdirektor war nach einem Strafbefehl zurückgetreten. Ihm wurden nicht abgeführte Sozialabgaben für Stipendiaten im Ordinariat zur Last gelegt.

Jung: "Wer sich an Kindern vergeht, ist ein Straftäter – ein Verbrecher."

In Sachen Verhinderung sexuellen Missbrauchs durch Priester betont Jung, die katholische Kirche sei seit Jahren dabei, dass solche Dinge nicht mehr geschehen. "Wir haben gelernt, dass die Personalakten anders geführt werden müssen. Es muss klar sein: Wer sich an Kindern vergeht, ist ein Straftäter – ein Verbrecher. Das muss zur Anzeige gebracht und entsprechend geahndet werden."