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Würzburger bauen ersten drahtlosen Satellit der Welt

Ein Satellit, dessen Einzelteile nicht über Elektrokabel verbunden sind, sondern stattdessen über Miniatur-Funkmodule: Mit dieser Innovation haben zwei Forscher der Universität Würzburg den Wettbewerb "INNOspace Masters" gewonnen.

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Professor Sergio Montenegro und sein Mitarbeiter Tobias Mikschl wurden Gesamtgewinner des Wettbewerbs INNOspace Masters und Gewinner der Wettbewerbskategorie "DLR Raumfahrtmanagement Challenge". Als Preis für diese Innovation erhielten Montenegro und Mikschl eine Urkunde, einen Pokal in Satellitenform und die Aufforderung, beim DLR Geld für neue Projekte zu beantragen.

Motto: Verzichte auf die Verkabelung!

Die Würzburger Informatiker haben "Skith"entwickelt, eine Technik für den ersten drahtlosen Satelliten der Welt. Skith steht für "skip the harness"– zu deutsch: "Verzichte auf die Verkabelung!" Bislang mussten alle Einzelkomponenten eines Satelliten über Elektrokabel miteinander verbunden werden. Bei "Skith"dagegen werden anstelle von Kabeln miniaturisierte Hochgeschwindigkeits- und Echtzeit-Funkmodule mit kurzer Reichweite eingesetzt. Dadurch verringern sich Planungsaufwand und Kosten, zudem steigen die technische Zuverlässigkeit und Flexibilität des Satelliten.