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Würzburg wird Projektstandort für die Gleichstromtrasse Südlink | BR24

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Der Bau der Südlink-Trasse wird zukünftig von Würzburg aus geplant und betreut. Wie die Netzbetreiber TenneT und TransnetBW mitteilten, wird dazu in Würzburg am Donnerstag der neue Südlink-Projektstandort eröffnet.

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Würzburg wird Projektstandort für die Gleichstromtrasse Südlink

Der Bau der Südlink-Trasse wird zukünftig von Würzburg aus geplant und betreut. Wie die Netzbetreiber TenneT und TransnetBW mitteilten, wird dazu in Würzburg am Donnerstag der neue Südlink-Projektstandort eröffnet.

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Der Südlink-Projektstandort ist in der Alten Dampfwaschanstalt im Stadtteil Zellerau. Das Gebäude wird seit Anfang 2019 saniert, erste Büros werden aktuell bezogen. Bis 2021 soll die Generalsanierung des Industriedenkmals abgeschlossen sein.

Arbeitsplätze für rund 250 Beschäftigte

Am Projektstandort werden zunächst 130 Arbeitsplätze geschaffen, unter anderem werden dort Ingenieure, Archäologen, Landschaftsplaner, Biologen, Geologen, Projektmanager, Verwaltungsfachkräfte, Juristen sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler beschäftigt sein. Im weiteren Projektverlauf soll die Zeit der Beschäftigten auf 250 anwachsen.

Zentrale Lage zwischen Bayreuth und Stuttgart

"Würzburg wird zur Heimat eines der größten Energiewendeprojekte Deutschlands", ist in der Presseinformation der Südlink-Netzbetreiber zu lesen. Die Uni-Stadt eigne sich als neuer Projektstandort wegen der räumlichen Nähe zum geplanten Trassenverlauf, aber auch durch seine zentrale Lage zwischen den beiden Unternehmenssitzen Bayreuth (Tennet) und Stuttgart (TransnetBW). Zudem sei Würzburg gut an den Fernverkehr der Deutschen Bahn angebunden und habe ein weitläufiges ÖPNV-Netz. Mittelfristig würden weitere Projektbüros entlang der geplanten Südlink-Trasse entstehen.

Planung, Genehmigung und Bau aus einer Hand

Die beiden Netzbetreiber kündigten zudem die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Unternehmen Jacobs Engineering Group an. Das internationale Unternehmen für Ingenieurs- und Industriedienstleistungen wurde als Zentraler Dienstleister (ZDL) beauftragt. Es solle Planung, Genehmigung und Bau „aus einer Hand“ koordinieren und steuern. Nach Angaben der Netzbetreiber sei Südlink das „erste Großprojekt in Deutschland, dass diese From der zentralen Steuerung mit Hilfe eines Partners“ nutze.

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Der Bau der Südlink-Trasse wird zukünftig von Würzburg aus geplant und betreut. Wie die Netzbetreiber TenneT und TransnetBW mitteilten, wird dazu in Würzburg am Donnerstag der neue Südlink-Projektstandort eröffnet.