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Würzburg: Museum für Franken eröffnet erst 2029 | BR24

© Wolfram Hanke/BR-Mainfranken

Das Museum für Franken auf der Festung Marienberg in Würzburg eröffnet erst 2029. Das erfuhr der Würzburger Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib von Gründungsdirektor Erich Schneider. Bisher war stets von einem Eröffnungstermin 2025 die Rede gewesen.

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Würzburg: Museum für Franken eröffnet erst 2029

Das Museum für Franken auf der Festung Marienberg in Würzburg eröffnet erst 2029. Das erfuhr der Würzburger Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib von Gründungsdirektor Erich Schneider. Bisher war stets von einem Eröffnungstermin 2025 die Rede gewesen.

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Grund für die mehrjährige Bau-Verzögerung beim Museum für Franken sei vor allem die komplette Neukonzeption auf der mittelalterlichen Festung. Ziel sei es, das gesamte innere Festungsareal einzubeziehen und dadurch mehr Platz für Ausstellungsräume zu schaffen. Insgesamt sollen so 4.500 bis 5.000 Quadratmeter Dauerausstellungsfläche, 500 bis 800 Quadratmeter für Wechselausstellungen, ein Foyer mit verschiedenen Vortragsräumen und ein Depot mit rund 3.500 Quadratmetern geschaffen werden.

Erster Bauabschnitt abgeschlossen

In einem ersten Bauabschnitt wurden die vier Toranlagen, die Marienkirche sowie im Außenbereich verschiedene Versorgungsnetze für Abwasser, Trinkwasser, Fernwärme und Strom instandgesetzt. Seit Anfang dieses Jahres wird die Kernburg generalsaniert.

Ein Museum für ganz Franken

Die drei bisherigen Museen auf der Festung Marienberg sollen zu einem "Museum für Franken" zusammengefasst werden. Das Landesmuseum soll nach seiner Fertigstellung die Geschichte von ganz Franken in den Blick nehmen. Die Kosten der Sanierung hat die Staatsregierung bislang immer mit rund 100 Millionen Euro beziffert.