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Würzburg: Mehr Corona-Neuinfektionen – Inzidenz-Wert fast bei 50 | BR24

© picture-alliance/dpa

Corona-Teststrecke (Symbolbild)

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    Würzburg: Mehr Corona-Neuinfektionen – Inzidenz-Wert fast bei 50

    In Würzburg ist die Zahl der Menschen, die sich neu mit dem Coronavirus infiziert haben, weiter gestiegen. Laut Gesundheitsamt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 48,46 – und damit nur knapp unter dem kritischen Wert von 50.

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    Von
    • Nathalie Bachmann

    Die Zahl der Menschen, die sich neu mit dem Coronavirus infiziert haben, ist in der Stadt Würzburg weiter angestiegen. Wie das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg am Mittwochnachmittag meldet, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aktuell bei 48,46 – und damit nur knapp unter dem kritischen Wert von 50.

    • Corona-Pandemie: Aktuelle Informationen zur Lage in Unterfranken finden Sie hier.

    Reiserückkehrer hauptverantwortlich für deutlichen Anstieg

    Rund die Hälfte der Neu-Infektionen lässt sich laut einer Statistik des Gesundheitsamtes auf Reiserückkehrer und deren Kontaktpersonen sowie Familienangehörige zurückführen. Dies unterstreicht auch die Altersgruppe der Infizierten. 41 der rund 60 Infizierten sind zwischen 18 und 45 Jahre alt. Die Zahlenentwicklung diese Woche belief sich am Montag auf 26, am Dienstag auf 18 und Mittwoch auf 15 Neuinfizierte.

    Heimkehrer aus Risikogebieten müssen sich zweimal testen lassen

    Da vor allem Reiserückkehrer sowie deren Kontaktpersonen Grund für diesen Anstieg an Neuinfektionen sind, werde die Stadt Würzburg nach Auskunft eines Pressesprechers als erste Konsequenz am 10. September mit sofortiger Wirkung eine Allgemeinverfügung erlassen. Danach wird bei allen Reiserückkehrern, die aus einem Risikogebiet zurückkommen, die häusliche Quarantäne erst aufgehoben, wenn innerhalb von fünf bis sieben Tagen eine zweite Testung stattgefunden hat, deren Ergebnis negativ ist.

    Entwicklung in den kommenden zwei Wochen entscheidet über weitere Maßnahmen

    "Diese Werte kommen zum Ende der Urlaubszeit und der Reiserückkehrer-Welle nicht überraschend", so der zuständige Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Die Situation sei etwa vergleichbar mit anderen Bundesländern, bei denen zum Ferienende auch die Zahlen angestiegen seien. "Es kommt nun auf die nächsten 14 Tage an", betont Oberbürgermeister Christian Schuchardt: "Wir sind jetzt weiter verstärkt aufgefordert, die Hygienemaßnahmen einzuhalten und unsere Mitmenschen verstärkt zu schützen." Die neuen Infektionszahlen sollten alle Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren, sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten.

    An alle Reiserückkehrer, die aus Risikogebieten zurückkommen, appelliert der Oberbürgermeister, sich an die Vorschriften zu halten, sich selbstverantwortlich testen zu lassen und in Heimquarantäne zu begeben.

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