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Stele für zweite Klimabaumallee in Würzburg eingeweiht | BR24

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Stele zur 2. Würzburger Klimabaum-Allee eingeweiht

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Stele für zweite Klimabaumallee in Würzburg eingeweiht

Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt hat im Stadtteil Hubland eine Stele zur Klimabaum-Allee eingeweiht. Sie informiert über ein ganz besonderes Projekt der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG): den Stadtbaum der Zukunft.

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Die LWG testet seit 2010 im Rahmen des Klimawandel-Forschungsprojektes "Stadtgrün 2021" in Würzburg mittlerweile 30 Baumarten, die auf Grund ihrer vorwiegend kontinentalen Herkunft an trocken-heiße Sommer angepasst sind. "Bäume in der Stadt können eine entscheidende Rolle beim Klimaschutz spielen, wenn es darum geht, den CO2-Ausstoß zu kompensieren, 'Frischluft' zu produzieren, Feinstaub zu reduzieren und Aufheizungstendenzen entgegenzuwirken", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Herkömmliche Straßenbäume leiden unter Klimaveränderung

Grundvoraussetzung sei dabei die Vitalität der Bäume: "Je gesünder sie sind, desto stärker können sie die negativen Folgen der Klimaveränderung kompensieren und ihre klimaschützende Funktion entfalten." Doch bereits jetzt würden die gängigen Straßenbaumarten wie Linde, Ahorn und Kastanie unter den zunehmenden Hitze- und Dürreperioden leiden, die sie besonders anfällig für die ebenfalls zunehmende Anzahl von neuen Schädlingen und Krankheiten machen.

In der Stadt werden künftig andere Baumarten gepflanzt

Um angesichts des fortschreitenden Klimawandels noch nachhaltig Straßenbäume pflanzen zu können, sei eine Erweiterung des Straßenbaumsortiments mit klimafesten Arten unabdingbar – und eben da setzt die Kooperation der Stadt mit der LWG an. In der Magdalene-Schoch-Straße am Hubland wurden insgesamt 77 Bäume sechs verschiedener Arten angepflanzt. Die Klimabaumallee ist die zweite in Würzburg neben der 2015 angepflanzten Allee am Heuchelhof.