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Demos für Klimaschutz und gegen Homophobie in Würzburg | BR24

© BR Fernsehen

Am Freitag (07.06.19) gingen hunderte Schülerinnen und Schüler in Würzburg für den Klimaschutz auf die Straße. Nach Schulschluss zogen sie vom Bahnhof zum Rathaus und wieder zurück.

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Demos für Klimaschutz und gegen Homophobie in Würzburg

Nach Schulschluss fand am Freitag in Würzburg eine Demo der "Fridays for Future"-Bewegung statt. Unabhängig davon gab es eine Mahnwache gegen christlich fundierte Homophobie. Anlass ist ein Kongress der "Akademie für Psychotherapie und Seelsorge".

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Unter dem Motto "Wir kämpfen für unsere Zukunft" begann die "Fridays for Future"-Demonstration um 14 Uhr am Würzburger Hauptbahnhof und führte dann über Barbarossaplatz, Juliuspromenade und Karmelitenstraße zum Rathaus. Weiter ging es nach einer Zwischenkundgebung auf dem QR-Platz in der Eichhornstraße zurück zum Bahnhof.

Mahnwache und Demo "You can't pray the gay away"

© Anke Gundelach/BR-Mainfranken

Demo "You can't pray the gay away" am 7. Juni in Würzburg

Am Bahnhof begann anschließend gegen 16 Uhr eine Mahnwache. "You can't pray the gay away" war die Botschaft. Die Aktion richtete sich damit indirekt gegen einen Kongress der "Akademie für Psychotherapie und Seelsorge" (APS), der noch bis einschließlich Samstag in Würzburg läuft. Etwa 170 Menschen nahmen laut Polizeiinspektion Würzburg Stadt am weitestgehend störungsfrei verlaufenden Demonstrationszug teil.

Auch Bundestagsabgeordnete Simone Barrientos (Die Linke) hatte den APS-Kongress kritisiert: Sie sagte, im Würzburger Congresscentrum träfen sich "christliche Fundamentalisten", die ein Weltbild vertreten, das Homosexualität als "heilbare Krankheit" einstuft.

OB rechtfertigt Grußwort für umstrittenen APS-Kongress

Oberbürgermeister Christian Schuchardt hatte ein Grußwort für den Kongress damit gerechtfertigt, dass eine inhaltliche Wertung damit nicht verbunden sei. Schuchardt verweist auf seine Schirmherrschaft für den "Christopher Street Day" und betont. "Ich setze mich aktiv gegen Homophobie ein. Wer mich kennt, weiß dass ich jederzeit und überall für eine offene, tolerante und bunte Stadt Würzburg eintrete – in allen Bereichen."