| BR24

 
 

Bild

Deutschlands erstes Cannabis-Café in Würzburg
© BR Fernsehen

Autoren

Julia Kuhles
© BR Fernsehen

Deutschlands erstes Cannabis-Café in Würzburg

Lukas Schwarz (rechts) ist Inhaber des Cannabis-Cafés "Cannameleon".

Lukas Schwarz (rechts) ist Inhaber des Cannabis-Cafés "Cannameleon".

Medizinisches Cannabis wird im "Cannameleon" zwar nicht erhältlich sein. Gegen Vorlage ihres Rezeptes dürfen Schmerzpatienten allerdings in einem abgetrennten Raum medizinisches Hanf konsumieren. Inhaber Lukas Schwarz will den Schmerzpatienten so eine Möglichkeit zum Konsum außerhalb der eigenen vier Wände ermöglichen, ohne dass sie deshalb in der Öffentlichkeit schräg angeschaut werden.

Cannabis-Café ist kein Coffee-Shop

Schwarz sieht Cannabis nicht als reine Rauschpflanze. Den Konsum der Droge lehnt er ab. So will er sein Café auch klar von den holländischen Coffee-Shops abgrenzen:

Da fahren ja auch viele hin, um zu kiffen und high zu werden und das ist ja das, was wir nicht wollen. Ich lehne das auch ab, eine Pflanze nur als Droge zu missbrauchen. Ich finde das absolut nicht in Ordnung. Wenn das aber jemand zu medizinischen Zwecken konsumiert, ist das okay.

An Infoabenden will Schwarz über die positiven Wirkungen von Hanf und den verantwortungsvollen Umgang damit aufklären. Im Café verkauft er außerdem Produkte aus Hanf wie Hanföl, Hanfsamenmehl oder Hanfmarzipan und Pflegeprodukte aus Cannabis.

Cannabisblüten

Cannabisblüten