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Wucherer fordert: Keine Absteiger in Basketball-Bundesliga | BR24

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Der Trainer des Basketball-Bundesligisten s.Oliver Würzburg regt an, erneut auf Absteiger zu verzichten. Denis Wucherer glaubt nicht, dass alle Teams auf 34 Spiele kommen werden.

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Wucherer fordert: Keine Absteiger in Basketball-Bundesliga

Der Trainer des Basketball-Bundesligisten s.Oliver Würzburg regt an, erneut auf Absteiger zu verzichten. Denis Wucherer glaubt nicht, dass alle Teams auf 34 Spiele kommen werden. Er hat schon eine Idee, um die Saison trotzdem zu Ende zu bringen.

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Von
  • Sascha Hack

Die neue Saison der Basketball-Bundesliga (BBL) hat eben erst begonnen. Doch Denis Wucherers Blick richten sich bereits jetzt auf das Saisonfinale. "Wir können durchaus damit leben, wenn auch in dieser Saison keine Mannschaften absteigen. Das würde ein wenig den Druck rausnehmen", sagte Wucherer, Trainer der Basketballer von s.Oliver Würzburg im BR-Gespräch. Die Mannschaften wären seiner Meinung nach sicher auch bereit, kurzfristig gegen andere Gegner als geplant zu spielen, weil die eigentlichen Gegner in Quarantäne steckten. Andernfalls, so ist sich Wucherer sicher, würde nicht jede Mannschaft bis zum Ende der Saison auf 34 Spiele kommen.

Wucherer spricht sich für Finalturnier aus

Schon jetzt hat es Spielausfälle in der BBL gegeben. Nun stünden die Spiele in der Euro-League und der Nationalmannschaften an, sodass kaum Zeit bliebe, um alle Spiele nachzuholen, sagt Wucherer. Deshalb regt Wucherer an, wieder über ein Turnier, wie das Finalturnier in München in der vergangenen Saison nachzudenken. Das habe hervorragend funktioniert. So könnten in kürzester Zeit möglichst viele Spiele stattfinden. Man müsse die Zeit, in der die Spieler nicht infiziert seien, nutzen, um so viele Spiele wie möglich auf die Fernsehschirme zu bekommen.

Quarantäne birgt hohes Verletzungsrisiko

Auch zu den Problemen einer 14-tägigen Quarantäne äußerte sich Wucherer: "In zwei Wochen zuhause im Wohnzimmer kann man Basketball schwer simulieren." Dadurch bestünde ein Verletzungsrisiko. "Man kann auf dem Spinning-Rad und über Zoom-Trainingseinheiten das Fitness-Level einigermaßen halten, aber basketballspezifische Bewegungen finden einfach nicht statt."

Schwere Zeit für neue Spieler in Würzburg

Und für junge Spieler aus dem Ausland sei die Zeit in Würzburg Moment besonders schwierig. Insbesondere dann, wenn sie keine Familie hätten, sagt Wucherer: "Die verbringen viel Zeit zuhause auf der Couch. Die stehen in der Blüte ihres Lebens und wollen in einer fremden Stadt Land und Leute kennen lernen. Und das geht zurzeit nicht".

Wucherer glaubt nicht an Überraschungen

Die Würzburger Basketballer stehen vor einer schweren Saison. Auch Corona bedingt musste der Etat drastisch gekürzt werden. Das Ziel ist der Klassenerhalt. An viele Überraschungen glaubt Wucherer nicht. Wenn keine Fans in der Halle für Stimmung sorgen, sei es gerade für schwächere Teams schwer, über sich hinaus zu wachsen. Zuletzt schaffte die Mannschaft allerdings einen Sieg gegen Vechta.

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