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Wolfram-von-Eschenbach-Preis für Hildegard Pohl | BR24

© BR/Laura Grun

Hildegard Pohl

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    Wolfram-von-Eschenbach-Preis für Hildegard Pohl

    Die Nürnberger Jazzpianistin Hildegard Pohl ist mit dem Wolfram-von-Eschenbach-Kulturpreis ausgezeichnet worden. Die vielseitige Musikerin ist seit mehr als 30 Jahren in der Region bekannt.

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    Den mit 15.000 Euro dotierten Wolfram-von-Eschenbach -Preis erhielt Hildegard Pohl für ihr erfolgreiches und langjähriges Wirken. „Es freut mich sehr, mit solch einer tollen Auszeichnung geehrt zu werden“, sagte Pohl dem Bayerischen Rundfunk. Nach ihrem Musikstudium am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg gründete sie das Damentrio „Hollywood wir kommen“, mit dem sie deutschlandweit auf Theaterbühnen gastierte.

    Soloprogramm als „Wild Hilde“

    Vor mehr als 30 Jahren formierte sich auch das „Hildegard Pohl Trio“ mit wechselnder Besetzung. Seit 2001 mit Pohls Ehemann Yogo Pausch am Schlagzeug und Norbert Meyer-Venus am Bass. Gemeinsam entwickelten die drei Künstler ihren typischen Sound von swingender klassischer Musik. Außerdem startete die geborene Stuttgarterin ab 1995 ihr Solobühnenprogramm als „Wilde Hilde“. Seit drei Jahren ist Hildegard Pohl außerdem Mitglied der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer Franken (GEDOK Franken) und leitet dort die Sparte Musik.

    Förderpreise an Künstlerin und Filmemacher

    Regelmäßig ist die in Nürnberg lebende Künstlerin bei den Nürnberger StummFilmMusikTagen als Stummfilmpianistin zu erleben. Am musischen Labenwolf-Gymnasium in Nürnberg unterrichtet sie zudem als Klavierpädagogin. Förderpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro gingen an die bildende Künstlerin Susanne Roth aus Fürth, an die in Langenzenn im lanbdkreis Fürth geborene Musikerin Monika Roscher und an den in Berlin lebenden Filmemacher Julian Radlmaier.