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Ein Wolf im Wald. (Symbolbild)

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    Wolf im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bestätigt

    Es war ein Wolf, der fünf Schafe vor ein paar Tagen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gerissen hat. Das hat Landrat Anton Speer (Freie Wähler) dem Bayerischen Rundfunk bestätigt.

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    Von
    • Martin Breitkopf

    Jetzt steht es fest: Ein Wolf hat vor einigen Tagen die fünf Schafe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen verletzt und getötet. Laut Landrat Anton Speer (Freie Wähler) liegt mittlerweile die genetische Analyse vor wie auch der bestätigte Fotobeweis einer Wildkamera.

    Elektrozäune sollen Nutztiere schützen

    Wölfe sind streng geschützt - deswegen gehe es darum, für ein "gutes Miteinander von Mensch und Tier" zu sorgen, heißt es vom Landesamt für Umwelt. Für die umliegenden Gemeindegebiete wurden deshalb umgehend Fördermittel bereitgestellt. Nutztierhalter bekommen so Unterstützung für Elektrozäune oder einen Herdenschutzhund.

    Auch Schafe sind wertvolle Tiere

    Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hat sich gestern mit Almbauern im Oberland getroffen und wollte sich die konkrete Umsetzung des Managementplans anschauen. Doch auch nach dem Termin bleibt bei ihm die Frage, wer schützenswerter ist. Nicht nur der Wolf, sondern auch Nutztiere wie etwa Schafe, seien wertvoll für den Erhalt der typischen Landschaft im Werdenfelser Land, so der Minister.

    Schäfer und Bauern sollen entschädigt werden

    Da der Staat grundsätzlich nicht für Schäden haftet, die durch wildlebende Tiere verursacht werden, schafft der Managementplan des Freistaats einen finanziellen Ausgleich. Schäden, die nachweislich über einen Wolf verursacht worden sind, werden über den Ausgleichsfonds Große Beutegreifer gedeckt. Damit soll die Akzeptanz für den Wolf bei den Landwirten gefördert werden.

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    Sendung

    Regionalnachrichten aus Oberbayern

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    • Martin Breitkopf
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