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Die 1976 verschwundene Monika Frischholz
© BR/Polizei Oberpfalz
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Die 1976 verschwundene Monika Frischholz

Das Schicksal der seit 1976 verschwundenen Monika Frischholz bleibt weiter ungeklärt. Wie die Polizei bestätigte gab es eine Wohnungsdurchsuchung, aber keine Festnahme.

"Bisher ergab sich kein dringender Tatverdacht gegen eine Person", so der Polizeisprecher. Details zur Durchsuchung gab es keine von der Polizei.

Neue Hinweise von Zeugen

Die damals zwölf Jahre alte Schülerin aus Flossenbürg verschwand 1976 spurlos. Die Ermittlungsgruppe geht von einem Mord aus und hat seit den Grabungen in einem Waldstück bei Waldkirch am Montag und Dienstag zehn neue Zeugenhinweise bekommen, die nun geprüft werden.

Polizei: Kein Zusammenhang zwischen Autowrack und dem Fall

Unterdessen steht fest, dass das im Wald ausgegrabene Auto nicht im Zusammenhang mit dem Fall steht. Es wurde zwar 1976 und etwa zu der Zeit, als das Mädchen verschwand, vergraben, bestätigte der Polizeisprecher. Dennoch stehe es nicht im Zusammenhang mit dem Fall. Der Eigentümer des damals schon schrottreifen Käfers ist bereits tot. Das Auto war im Landkreis Neustadt an der Waldnaab zugelassen, das NEW-Kennzeichen wurde bei den Grabungen gefunden.

Teile des gefundenen Autowracks

Teile des gefundenen Autowracks

Gefundene Knochenteile werden weiterhin untersucht

Die Untersuchungen zu den ebenfalls bei den Grabungen entdeckten Knochenteilen dauern derweil noch an. Laut Polizei gehen die Experten in einer ersten Einschätzung davon aus, dass es sich um tierische Knochen handelt. Allerdings soll dies zweifelsfrei geklärt werden, was unter Umständen mehrere Tage oder Wochen in Anspruch nehmen kann.