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Wöhrl schreibt schwarze Zahlen: Haus in Aschaffenburg schließt | BR24

© picture-alliance/dpa

Wöhrl schließt Filiale in Aschaffenburg

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    Wöhrl schreibt schwarze Zahlen: Haus in Aschaffenburg schließt

    Mit Auslaufen des Mietvertrags zum Ende des Jahres 2018 wird das Modehaus Wöhrl in Aschaffenburg geschlossen. Es ist insgesamt die vierte Filiale, die seit der Insolvenz geschlossen wird. Die Schließung ist seit Juni bekannt.

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    Seit dem 15. Juni 2018 ist bekannt, dass das Haus in Aschaffenburg geschlossen werden soll. Der Standort in der City Galerie würde nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen, heißt es vonseiten des Modehauses. Die Gespräche mit dem Vermieter hätten zu keinem vernünftigen Ergebnis für beide Seiten geführt.

    "Wir bedauern die Entscheidung sehr und wären gerne in Aschaffenburg geblieben, zumal unser Firmengründer, Rudolf Wöhrl, geboren 1913 in Karlstein, hier seine berufliche Karriere begann. Jeder Wöhrl-Standort muss aber wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich agieren. Diese Perspektive haben wir in Aschaffenburg unter den gegebenen Bedingungen leider nicht gesehen." Thomas Weckerlein, Vorstand der Rudolf Wöhrl SE, Personal und Finanzen.

    Gesicherte Arbeitsplätze für Aschaffenburger Mitarbeiter

    Für die 15 Aschaffenburger Mitarbeiter gibt es aber die Möglichkeit, an einem anderen Wöhrl-Standort, wie beispielsweise in Würzburg, weiterbeschäftigt zu werden. "Weitere Veränderungen sehe ich derzeit nicht", so Unternehmenschef Christian Greiner. Kurzfristige Filialschließungen schließe er aus.

    Modehaus Wöhrl schreibt unter neuem Eigentümer wieder schwarze Zahlen

    Das Nürnberger Traditionsunternehmen hatte im September 2016 Insolvenz beantragt, seit Mai 2017 führt Christian Greiner, ein Enkel von Firmengründer Rudolf Wöhrl, das Unternehmen. Und er scheint Erfolg zu haben: Im vergangenen Jahr 2017 habe die Modehauskette schwarze Zahlen geschrieben und man werde es "im Turnus 2017/2018, der Ende Juli endet" erneut schaffen, sagte Greiner der "Süddeutschen Zeitung". Zu den Erfolgsgründen zählte er die Konzentration auf ein "nicht zu abgehobenes Warenangebot und guten Service". Vor allem junge Menschen seien das Ziel der Neuausrichtung.