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Wo Böller und Feuerwerk in Oberbayern verboten sind | BR24

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Symbolbild: Feuerwerk

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    Wo Böller und Feuerwerk in Oberbayern verboten sind

    Am kommenden Montag um Mitternacht wird der Nachthimmel wieder von Feuerwerk in allen Farben erleuchtet - aber nicht überall. Wer an Silvester Raketen und Böller zünden will, sollte sich vorher genau erkundigen. Denn Böller sind vielerorts verboten.

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    Rund um Schlösser, Burgen und Residenzen dürfen zum Beispiel in ganz Bayern keine Feuerwerkskörper abgebrannt werden. In München betrifft das etwa das Schloss Nymphenburg. Die Münchner Residenz wird nach dem Silvesterkonzert komplett dicht gemacht. Die Tore der Willibaldsburg Eichstätt sind in der Silvesternacht ebenfalls geschlossen, und in die Innenhöfe des Neuburger Schlosses und der Burghausener Burg kommt man auch nicht mehr rein. Wegen der Brandgefahr gesperrt ist außerdem der Schlossplatz in Dachau. Um Schloss Linderhof herum sind Raketen und Böller auch untersagt.

    Tabu: Kirchen, Krankenhäuser, Kinderheime

    Grundsätzlich verboten sind Feuerwerkskörper in ganz Bayern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen. Wer es trotzdem nicht lässt, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Das gilt auch, wenn sich im Umkreis von 100 Metern historische Gebäude befinden. In Freising etwa wurde deshalb ein Feuerwerksverbot für die gesamte Innenstadt erlassen.

    Kein Feuerwerk im Bergsteigerdorf

    In Kreuth im Tegernseer Tal sollen heuer sowieso alle auf das Silvesterfeuerwerk verzichten, so der Appell des Gemeinderats an die Kreuther, weil das nicht zum neuen Titel "Bergsteigerdorf" passe. Alternativ bietet die Gemeinde um Mitternacht eine Lasershow.