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Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg in Weiden | BR24

© BR/Margit Ringer

Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg

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Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg in Weiden

Rund 600 Wissenschaftler, Politiker und Bildungsvertreter treffen sich in Weiden zum Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg. Die Themen sind unter anderem: "Arbeit und Bildung 4.0", "Logistik und e-commerce".

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In Weiden treffen sich heute rund 600 Wissenschaftler, Politiker und Bildungsvertreter. Sie reisen an zum Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg. Dabei stehen der Austausch und die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsthemen im Vordergrund.

Herausforderungen von Wirtschaft und Wissenschaft

In der Max-Reger-Halle werden dazu Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) erwartet sowie der stellvertretende Premierminister aus Tschechien, Karel Havlicek. In fünf Panels wird über die aktuellen Herausforderungen und Themen von Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert, unter anderem über "Arbeit und Bildung 4.0", "Logistik und e-commerce", "Gateway Mittel- und Osteuropa" oder auch "Energie, Technologie und Nachhaltigkeit" sowie "Gesundheit als Chance für Versorgung und Wirtschaft". Den Impulsvortrag wird Klaus Helmrich aus dem Vorstand der Siemens AG halten.

Der Wissenschaftstag beginnt mit einer Talkrunde mit den Ministern und der OTH-Präsidentin Andrea Klug, moderiert vom ehemaligen BR-Chefredakteur Siegmund Gottlieb. Darauf folgen der Impulsvortrag und die Fachpanels.

Vom "Zonenrandgebiet" zum "Gateway" geworden

Nach Amberg im Jahr 2009 kommt der jährliche Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg zum zweiten Mal in die Oberpfalz. OTH-Präsidentin Andrea Klug nennt es ein "Geburtstagsgeschenk" zum 25-jährigen Jubiläum heuer. Der Tag sei eine Gelegenheit für Wissenschaftler, Politiker und Bildungsvertreter eine der "prosperierendsten Regionen deutschlandweit" kennen zu lernen, so Tirschenreuths Landrat Wolfgang Lippert (FW). Die "Keimzelle für Gründungen" sei die OTH, sagt Neustadts Landrat Andreas Meier. Das merke man an der hohen Quote der Studenten, die nach dem Studium in der Region bleiben und arbeiten. Und Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (SPD) betont, geografisch liege die nördliche Oberpfalz zwar am Rande der Metropolregion, fühle sich aber "mittendrin". Man sei vom "Zonenrandgebiet" zum "Gateway" geworden.

60 Oberbürgermeister tagen am Vormittag

Die fünf Fachpanels spiegeln die wissenschaftliche und wirtschaftliche Bandbreite der nördlichen Oberpfalz und auch die Zukunftsthemen der OTH wider. Dazu gibt es viele Informationsstände in der Max-Reger-Halle, an denen man sich über unternehmerische Aktivitäten, wissenschaftliche Kompetenzzentren und Innovationen informieren kann. Am Vormittag bereits (10 Uhr) tagt der Rat der Metropolregion im Neuen Rathaus in Weiden, also knapp 60 Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte aus Oberfranken, Mittelfranken und der Oberpfalz. Sie sprechen über die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 und die Beteiligung der Kommunen daran und wie man den fairen Handel in der Metropolregion stärken kann.