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Hubert Aiwanger
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Lorenz Storch
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Hubert Aiwanger

Wirtschaftsminister Aiwangers Einladung an Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden zum Energiegipfel ähnelt stark dem so genannten Energiedialog, mit dem Aiwangers Vorgängerin Ilse Aigner versucht hat, Schwung und Ordnung in die bayerische Energiepolitik zu bringen.

Streitthema weiterhin die Stromtrassen

In Aigners zwei Terminen hatte die Diskussion über umstrittene Stromleitungen durch Bayern dominiert. Auch beim jetzigen dritten Anlauf unter Aiwanger sind die Bürgerinitiativen der Stromtrassengegner wieder geladen. Sie sind frisch befeuert durch die gestrige Bekanntgabe der Vorzugstrasse für die Leitung Südostlink durch Oberfranken und die Oberpfalz.

Aiwanger setzt auf mehr erneuerbare Energie

Die Wirtschaftsverbände hingegen werden über Kosten und Versorgungssicherheit reden wollen. Der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft hatte bereits angemahnt, dass die Staatsregierung ihr ehrgeiziges Ziel für Reduktion von Treibhausgasen mit konkreten Maßnahmen hinterlegen muss. Vor allem in den Bereichen Verkehr und Wärme, wo die Energiewende deutlich langsamer vorankommt als bei der Stromerzeugung.

Ähnlich äußerte sich der Bund Naturschutz. Minister Aiwanger hat klar gemacht, dass er mehr Wertschöpfung durch erneuerbare Energieerzeugung in Bayern erreichen will. Ein energiepolitisches Gesamtkonzept dafür ist angekündigt.

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