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Symbolbild, entstanden am 1. Dezember 2020 in Dattenhausen, Bayern.

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Winterwetter sorgt für Unfälle in Bayern - Neuschnee erwartet

Schnee und Eis haben Autofahrern in Bayern am Wochenende einige Blechschäden beschert. In Südtirol sorgten Schneefälle gar für gesperrte Zugstrecken und Autobahnen sowie Stromausfälle. Den Freistaat erwartet zur kommenden Woche noch mehr Schnee.

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  • BR24 Redaktion

Ohne schwere Verletzungen gingen am Wochenende mehrere schnee- und eisbedingte Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen aus. Vielmehr rutschten die Autos nach Bremsversuchen weiter und rammten so Fahrzeuge oder andere Hindernisse. Die Folge waren vor allem reparaturbedürftige Wagen.

Unfälle im Westen Bayerns

Im unterfränkischen Landkreis Miltenberg fuhr ein Autofahrer in einen Straßengraben, ein anderer gegen ein Verkehrsschild. In beiden Fällen waren laut Polizei nur kleinere Verletzungen die Folge.

Im benachbarten Landkreis Aschaffenburg rammte ein 25-Jähriger Fahrer in Mömbris ein parkendes Auto, während in Sommerkahl ein 30-Jähriger in eine Baumgruppe fuhr. Hier kamen die Fahrzeuginsassen in beiden Fällen unverletzt davon.

Ebenso ohne Verletzungen ging ein Unfall im schwäbischen Donau-Ries aus. Hier sorgte eine dicke Eisschicht auf der Straße in Wemding für einen Auffahrunfall, bei dem eine 22-Jährige in den Anhänger eines Autos rutsche. Der Sachschaden hier beträgt rund 5.500.

Noch mehr Schnee erwartet

Gerade Schwaben und das westliche Franken, etwa auch der Kreis Miltenberg, müssen sich für den Beginn der neuen Woche auf weitere Schneefälle einstellen. In der Nacht von Sonntag auf Montag schneit es dort und in Teilen Oberbayerns laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes. In den Allgäuer Alpen und im Mangfallgebirge wird mit teils 25 Zentimetern Neuschnee gerechnet, im Hochgebirge drohen bis zu 50 Zentimeter.

Im Tagesverlauf soll es dann allerdings kaum noch Regen und Schnee geben. In Mainfranken erreicht das Thermometer gar bis zu sieben Grad. Die niedrigste Temperatur erwartet am Montag tagsüber das Allgäu mit null Grad.

Südtirol schwer getroffen

Deutlich stärker von Schneefällen betroffen als Deutschland ist das italienische Südtirol. Zugverbindungen am Brenner sowie Teile der dortigen Autobahn mussten teilweise gesperrt werden, was wichtige Verbindungen zwischen Italien und Österreich kappt. Grund für die Sperrung der Nordspur der Brennerautobahn von Sterzing bis zur Grenze ist Lawinengefahr.

Örtlichen Sicherheitskräften zufolge gilt in einigen Gegenden Südtirols derzeit die höchste Lawinengefahrstufe. Hinzu kommen zahlreiche Stromausfälle vor Ort. Etwa 1.400 Feuerwehrleute sind seit Sonntagfrüh im Einsatz.

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Stromausfälle, gesperrte Straßen, höchste Lawinengefahr: Der Winter hat Teile Österreichs und Norditaliens fest im Griff.

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