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Florian Streibl und Hubert Aiwanger eröffnen die Winterklausur der Freien Wähler
© dpa-Bildfunk/Armin Weigel

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Florian Streibl und Hubert Aiwanger eröffnen die Winterklausur der Freien Wähler

Am ersten Tag der Fraktionsklausur drehte sich alles um den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Freien Wähler setzen sich für eine regionale Energiewende ein, bei der möglichst viel Strom lokal erzeugt werden soll. Die geplanten Stromtrassen aus Norddeutschland hält Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger für überflüssig. Das machte er bei der Klausur in Straubing erneut deutlich:

"Es wäre ein Fehler auf Sonnenenergie zu verzichten und über Stromtrassen Windstrom von der Ostsee zu holen." Hubert Aiwanger, Parteichef Freie Wähler

Mit Elefantengras die Energiewende vorantreiben

Wie nicht-fossile Rohstoffe - etwa Holz oder sog. Elefantengras - genutzt werden können - das hat sich die Landtagsfraktion beim Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Straubing zeigen lassen.

"Wir diskutieren über den Kohleausstieg. Hier sieht man die Alternativen dazu, die auch in Bayern als Wertschöpfung wirken können, und das ist der richtige Ansatz." Thorsten Glauber, Freie Wähler, bayerischer Umweltminister

Eines hat sich Glauber nach dem Besuch des Kompetenzzentrums in jedem Fall auf die Fahnen geschrieben. Der Umweltminister möchte in Städten und Kommunen mehr Werbung für Nachhaltigkeitsprojekte wie Nahwärmenetze oder Biogasanlagen machen.