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Bauschutt

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    Winterhausen wehrt sich gegen das Projekt

    Die Gemeinde Winterhausen wehrt sich gegen die Erweiterung einer örtlichen Bauschuttdeponie. Der Gemeinderat lehnte den Ausbau der Deponie in einem alten Steinbruch nordwestlich des Ortes bereits ab. Nun kommt Unterstützung vom Bund Naturschutz (BN).

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    Das Transportunternehmen "Dotterweich" will die bestehende Deponie in einem Steinbruch bei Winterhausen mit über 400.000 Kubikmeter Bauschutt verfüllen. Der Steinbruch liegt in einem Schutzgebiet. Es handelt sich hier um ein Natura 2000 Schutzgebiet. Die BN-Kreisgruppe Würzburg fordert für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Viele seltene Arten wären gefährdet, sollte der Steinbruch verfüllt werden, mahnen die Naturschützer. Über 60.000 LKW-Fahrten würden die Gemeinde außerdem zusätzlich belasten.

    Bund Naturschutz: Entscheidung soll wohl überlegt sein

    Der BN warnt deshalb davor, die Verfüllung quasi im Schnellverfahren zu genehmigen. Die Naturschützer verlangen, dass die Bauschuttdeponie nicht ohne vorheriges Planfeststellungsverfahren genehmigt wird und fordern stattdessen eine Umweltverträglichkeitsprüfung und eine Öffentlichkeitsbeteiligung. Wenn Nachteile für die Umwelt zu befürchten sind, sei das sogar gesetzlich vorgeschrieben. Das Landratsamt Würzburg hat darüber zu entscheiden, ob der Steinbruch aufgefüllt werden darf.