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Wintereinbruch in Bayern: Wild droht im Schnee zu verhungern | BR24

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© B5 Bayern

Nach starken Schneefällen hat das Wild in Teilen der bayerischen Alpen große Probleme an genug Futter zu kommen. Der Bayerische Jagdverband fordert, da wo es nötig ist auch Hubschrauber zur Fütterung einzusetzen.

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Wintereinbruch in Bayern: Wild droht im Schnee zu verhungern

Nach den starken Schneefällen hat das Wild in Teilen der bayerischen Alpen große Probleme an genug Futter zu kommen. Der Bayerische Jagdverband fordert, wo nötig auch Hubschrauber zur Fütterung einzusetzen.

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Der Bayerische Jagdverband fordert angesichts der Schneemassen der vergangenen Tage, das Wild im Alpenraum notfalls mit Hilfe von Hubschraubern mit Futter zu versorgen. Gams, Steinbock, Rot- und Rehwild kämpften jetzt ums Überleben, teilte der Jagdverband mit. Der dramatische Wintereinbruch stelle in vielen Bergregionen Bayerns eine lebensgefährliche Bedrohung für viele Wildtiere dar.

© Bayerischer Jagdverband / piclease

Im Schnee gefangener Hirsch

Forstverwaltung und Waldbesitzer sollen Fütterung sicherstellen

Der Bayerische Jagdverband richtet seinen Appell an die Bayerische Forstverwaltung und an große private Waldbesitzer. Sie sollen sicherstellen, dass das Wild in der Nähe seiner gewohnten Futterplätze mit Heuballen versorgt wird. Wo nötig sollen dazu Kettenfahrzeuge oder Hubschrauber eingesetzt werden, fordert Jürgen Vocke, der Präsident des Jagdverbandes.

Vocke schlägt vor, dafür den Kontakt zu Vertretern der Feuerwehr und anderen entsprechend ausgerüsteten Einrichtungen zu suchen. Vocke widersprach im Interview mit dem BR Berichten, wonach der Jagdverband selbst plane, Hubschrauber zur Wild-Fütterung einzusetzen.

Falsche Fütterung für Wild tödlich

Hilfsbereite Bürger bittet der Bayerische Jagdverband, unbedingt darauf zu verzichten, Wild etwa mit Brot zu füttern. Die Tiere könnten solche Nahrung nicht verdauen: "Das ist tödlich für das Wild. Die Tiere gehen ein. Es ist gut gemeint, bewirkt aber das Gegenteil", erklärte Jagdverbands-Präsident Vocke.