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Betreiber des Windrads in Hinterbreitenthann im Landkreis Ansbach

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    Windrädern in Feuchtwangen droht nach 20 Jahren das Aus

    Im kommenden Jahr läuft die staatliche Förderung des erneuerbare-Energien-Gesetzes für vier Windräder im Landkreis Ansbach aus. Dann wäre ihr weiterer Betrieb nicht mehr rentabel. Droht dann das Aus?

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    Von
    • Markus Balek

    Den Windrädern in Hinterbreitenthann, Larrieden, Mögersbronn und Thürnhofen im Landkreis Ansbach droht im kommenden Jahr das Aus. Denn, so eine Sprecherin der Stadt Feuchtwangen, spätestens im nächsten Jahr würden die vier Windkraftanlagen aus der staatlichen Förderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fallen.

    Weiterbetrieb der Windräder ohne Förderung unrentabel

    Die EEG-Förderung sei generell auf 20 Jahre befristet und könne nicht verlängert werden. Ohne eine staatliche EEG-Förderung mache ein Weiterbetrieb mit Blick auf die aktuellen Strompreise keinen wirtschaftlichen Sinn, so die Betreiber der Windräder. Es würde dann zur Stilllegung oder zu einem Verkauf der Anlagen kommen. Aus diesem Grund bemühe sich die Stadt zusammen mit den Stadtwerken Feuchtwangen um eine Lösung, um weiterhin nachhaltig lokalen Strom zu erzeugen.

    Feuchtwangen setzt auf lokale Stromerzeuger

    Die Windkraftanlagen werden zum Teil von Privatpersonen betrieben. Feuchtwangens Bürgermeister Patrick Ruh (CSU) sagte, dass die Stadt vorrangig lokale Stromerzeuger anstelle von Großkonzernen unterstütze. Die Stadtwerke Feuchtwangen planen, im kommenden Jahr eine eigene Gesellschaft zu gründen, um die lokale Energieerzeugung sicher zu stellen. Der Gründung der Gesellschaft hatte der Feuchtwanger Stadtrat bereits Ende Oktober zugestimmt. Bereits im Januar könnte die Umsetzung erfolgen.

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    • Markus Balek
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