| BR24

 
 

Bild

Symbolbild: Bahnstrecke
© BR

Autoren

Henning Pfeifer
BR24 Redaktion
© BR

Symbolbild: Bahnstrecke

Kräftige Windböen haben sich vorübergehend auf den Bahnverkehr ausgewirkt. Zwischen Nürnberg und Treuchtlingen ruhte der Verkehr am Samstagmorgen drei Stunden lang, zwischen Kochel und Tutzing eine Stunde.

Der Grund waren jeweils Äste, die sich in Oberleitungen verfangen hatten. In München (Oskar-von-Miller-Ring) sicherte die Feuerwehr an einem fünf Stockwerke hohen Baugerüst ein Baugerüst ab, das sich im oberen Bereich vom Gebäude gelöst hatte. Dies war laut Branddirektion heute der einzige wetterbedingte Einsatz im Stadtgebiet.

Orkanböen bis 130 km/h

Das stürmische Wetter soll in den kommenden Tagen anhalten. In den Bergen werden am Sonntag dabei sogar Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von 130 Stundenkilometer erwartet.

Ursache ist Sturmtief "Marielou". Am Freitag und am Samstag hat es im gesamten Süden Deutschlands Sturm- und Orkanböen gegeben. Auch der Regen wird nicht nachlassen, an den Alpen werden 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter erwartet.

20 bis 40 Zentimeter Neuschnee

Für Wintersportler gibt es immerhin eine gute Nachricht: Wegen des Temperaturabfalls sinkt die Schneefallgrenze zunächst auf 600 bis 800 Meter, am Dienstag auf 200 bis 400 Meter.

"Vor allem die Alpen bekommen staubedingt bis Dienstag eine ordentliche Schneepackung", erklärte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Für Autofahrer können die erwarteten 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee jedoch für gefährlich glatte Straßen sorgen.