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Melanie Huml (CSU) heizt Spekulationen um ihre Kandidatur als Oberbürgermeisterin von Bamberg an.
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Carlo Schindhelm
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Melanie Huml (CSU) heizt Spekulationen um ihre Kandidatur als Oberbürgermeisterin von Bamberg an.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat sich in einer Pressemitteilung zur anstehenden Kommunalwahl in Bamberg geäußert und Spekulationen um eine Kandidatur als Oberbürgermeisterin befeuert. Als Landtagsabgeordnete und Staatsministerin habe sie sehr viel für die Region Bamberg erreichen können, schreibt Huml. "Doch natürlich mag auch eine Zeit kommen, in der ich mich in einer anderen Position besser für die Menschen einsetzen kann", so die Gesundheitsministerin.

Keine konkrete Aussage

Insgesamt bleibt Huml aber vage: Sie äußert weder konkretes Interesse an dem Oberbürgermeisteramt ihrer Heimatstadt Bamberg, noch schließt sie es gänzlich aus. Hintergrund war die Ankündigung des 2. Bürgermeisters und CSU Kreisvorsitzenden Christian Lange Anfang Februar, für das Oberbürgermeisteramt kandidieren zu wollen.

Entscheidung Ende März

Medienberichten zufolge fühlte sich Ministerin Huml von der Ankündigung des 46-Jährigen überrumpelt. Voraussichtlich Ende März werden die CSU Kreismitglieder über einen Oberbürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 abstimmen. Der amtierende SPD-Oberbürgermeister Andreas Starke hält sich hingegen bedeckt. Der 62-Jährige hat sich noch nicht öffentlich geäußert, ob er erneut zur Wahl antreten will.