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Wildpark Sommerhausen wird neu bepflanzt | BR24

© BR-Mainfranken/Christina Haas

Die Kiefern im Wildpark Sommerhausen

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    Wildpark Sommerhausen wird neu bepflanzt

    Das Unwetter vom 29. Mai 2016 hat vor allem im südlichen Landkreis Würzburg Spuren hinterlassen – die bis heute zu spüren sind. Besonders schlimm hat es den Tierpark Sommerhausen erwischt. Die mehr als 100 Jahre alten Kiefern müssen gefällt werden.

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    Durch den Hagel sind die Kiefern so stark beschädigt worden, dass sie in den kommenden drei bis fünf Jahren etappenweise gefällt werden müssen. Bereits nach den Faschingsferien beginnt die erste Fällung, dann werden 150 Bäume umgehauen.

    Alter Baumbestand ist zu Sicherheitsrisiko geworden

    Der hohe Kiefernanteil von rund 70 Prozent im Sommerhäuser Wald ist eine Besonderheit. Vor etwa 100 Jahren wurden sie gepflanzt, weil sie an den trockenen und sandigen Standort angepasst schienen. Laut dem Revierförster Andreas Langgut vertragen die Nadelbäume Trockenheit gut, doch was sie stresst, ist die Hitze der vergangenen Sommer. Der Hagel im Mai 2016 hat den Kiefern dann den Rest gegeben. Nun sind sie ein Sicherheitsrisiko für Besucher, Mitarbeiter und Tiere.

    Wildpark erhält parkähnliches Aussehen

    Nach der großangelegten Baumfällaktion wird der Tierpark kaum wiederzuerkennen sein – er soll in einen "parkähnlichen" Laubwald umstrukturiert werden. Die Umgestaltung kostet bis zu 15 Tausend Euro jährlich – die Gemeinde Sommerhausen übernimmt die Hälfte.