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Wilde Verfolgungsjagd auf A92: Polizistin rettet sich mit Sprung | BR24

© pa/dpa/Frank Rumpenhorst

Symbolbild Verfolgungsjagd

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    Wilde Verfolgungsjagd auf A92: Polizistin rettet sich mit Sprung

    Er war betrunken, rammte ein anderes Auto und raste auf der Flucht durch eine Rettungsgasse, sodass eine Polizistin zur Seite hechten musste: Gegen einen 48-Jährigen wird jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

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    Auf der A92 in Niederbayern hat sich ein betrunkener Autofahrer eine riskante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten mitteilten, waren dabei am Sonntagvormittag ein Dutzend Streifenwagen sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

    Autofahrer widersetzt sich Kontrolle und flüchtet

    Der 48-jährige Fahrer eines Transporters hatte sich zunächst einer Verkehrskontrolle auf der A92 widersetzt und versuchte, das Dienstfahrzeug zu rammen. Danach raste er weiter und stieß mit einem anderen Auto zusammen - die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt.

    Mann fährt durch Rettungsgasse - Polizistin hechtet zur Seite

    Bei einem Stau auf der Autobahn nutzte der 48-Jährige aus Bad Wörishofen die Rettungsgasse, um seine Flucht fortzusetzen. Wie es heißt, konnte sich eine Polizistin am Ende der Rettungsgasse nur durch einen Sprung zur Seite retten.

    Der Transportwagenfahrer verließ schließlich die Autobahn an der Ausfahrt Dingolfing Mitte und wollte zu Fuß flüchten. Er konnte festgenommen werden, dabei wurde ein Beamter verletzt.

    Keine Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdeliktes

    Wie sich herausstellte, war der Mann alkoholisiert. Nach ersten Schätzungen beträgt der gesamte Sachschaden rund 20.000 Euro. Die genauen Hintergründe werden von der Kripo Straubing ermittelt.

    Die Staatsanwaltschaft Landshut erklärt auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks, dass gegen den Raser aber nicht wegen eines versuchten Tötungsdelikts, sondern wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt wird. Eine Sachbearbeiterin hat das Videomaterial ausgewertet. Dabei hat sie feststellen können, dass es seitens des Transportwagenfahrers eine "Ausweichbewegung" gegeben hatte, als er auf eine Polizistin am Ende einer Rettungsgasse zuraste. Diese Tatsache mildert den Anfangsverdacht ab.