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Bayern

Wieder tödlicher Unfall auf Bundesstraße 2 bei Mittenwald | BR24

© News Media Service / Dominik Bartl

Frontalzusammenstoß auf der B2 bei Mittenwald

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    Wieder tödlicher Unfall auf Bundesstraße 2 bei Mittenwald

    Frontalzusammenstoß am Freitagnachmittag auf der B2 zwischen Klais und Gerold: Eine 77-jährige Mittenwalderin starb noch an der Unfallstelle. Laut Polizei war sie auf die Gegenfahrbahn gekommen und dort mit dem Auto einer 74-Jährigen kollidiert.

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    Am Freitagnachmittag kam es auf der B2 zwischen Klais und Gerold zu einem tödlichen Frontalcrash.

    Wagen kollidiert auf Gegenfahrbahn mit anderem Auto

    Die 77-jährige Unfallverursacherin kam - nach Informationen der Polizei - aus bisher ungeklärten Gründen mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem entgegenkommenden Pkw einer 74-jährigen Frau zusammen. Beim Zusammenstoß wurde die 77-Jährige aus Mittenwald eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie starb noch an der Unfallstelle.

    Auch andere Pkw-Lenkerin wurde verletzt

    Die 74-jährige Fahrerin des zweiten Wagens wurde mit einem Handgelenksbruch ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Vor Ort waren rund 60 Kräfte von Feuerwehr, BRK und SEG im Einsatz. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, sie wurden abgeschleppt. Die Unfallursache wird durch einen beauftragten Gutachter untersucht. Die B2 war längere Zeit in diesem Bereich gesperrt.

    Viele schwere Verkehrsunfälle auf der B2

    Krüns Bürgermeister Thomas Schwarzenberger fordert seit längerem eine Entschärfung der Bundesstraße 2 im Bereich vom Barmsee, denn in den vergangenen fünf Jahren kam es zu mehreren schweren Verkehrsunfällen. Den jüngsten Unfall einberechnet, verloren in dieser Zeit insgesamt fünf Menschen ihr Leben; acht Personen wurden verletzt.

    Erst im August hat es eine Verkehrsschau mit Bau-Behörden, Bürgermeister und Polizei gegeben - das Ergebnis ist eine Unterführung, die den Tennsee mit dem Barmsee verbindet. Bis der Bau fertig ist, sollen Warnschilder aufgestellt werden. Der Unfall vom Freitag jedoch hatte offensichtlich eine andere Ursache und hätte auch nicht durch die Baumaßnahme verhindert werden können.