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Wieder Funkstörungen: Josef-Deimer-Tunnel erneut gesperrt | BR24

© BR / Harald Mitterer

Wieder Funkstörungen: Josef-Deimer-Tunnel erneut gesperrt

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    Wieder Funkstörungen: Josef-Deimer-Tunnel erneut gesperrt

    Zum wiederholten Mal in diesem Jahr ist der Josef-Deimer-Tunnel in Landshut aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt worden. Der Grund sind wieder Funkstörungen. Im schlechtesten Fall könnte der Tunnel bis Ende der Woche gesperrt bleiben.

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    Der Landshuter Josef-Deimer-Tunnel, durch den der Verkehr unter dem Hofberg um die Innenstadt herum geführt wird, ist seit Sonntagmittag erneut gesperrt. Der technische Defekt sei erneut in der Sicherheitsfunkanlage des Tunnels aufgetreten, so ein Sprecher der Stadt Landshut auf BR-Nachfrage. Ein Ersatzteil sei bestellt. Wieder ist es der sogenannte Objektfunk in der Röhre, der nicht funktioniert. Der Funkverkehr für Rettungskräfte bei einem Unfall könne wegen des technischen Defekts nicht sichergestellt werden.

    Tunnel könnte bis Ende der Woche gesperrt bleiben

    Wie lange die Sperrung noch andauert, sei noch unklar. Im schlechtesten Fall könnte der Tunnel bis Ende der Woche gesperrt bleiben müssen, so der Sprecher. Möglicherweise könne es aber auch relativ schnell gehen, wenn eine provisorische Lösung umsetzbar ist.

    Verzögerungen im städtischen Busverkehr

    Wegen der Tunnelsperrung kommt es auch zu Verzögerungen und Umleitungen im städtischen Busverkehr und im Schülerbusverkehr. Die Linien 2, 102 und 107 müssen umgeleitet werden. Im morgendlichen Schüler- und Berufslinienverkehr sind zudem die Linien 506, 509, 513, 526 und 529 betroffen.

    Bereits mehrere Sperrungen in diesem Jahr

    Schon in den vergangenen Monaten musste der Tunnel wegen Funkstörungen mehrmals vorübergehend gesperrt werden. Der knapp 1,5 Kilometer lange Josef-Deimer-Tunnel verbindet den Westen mit dem Osten der Stadt. Die 1999 eröffnete Röhre gilt als wichtige unterirdische Entlastungsstrecke durch Landshut. An Werktagen passieren rund 12.000 Fahrzeuge den Tunnel, die sich jetzt zusätzlich oberirdisch durch die niederbayerische Bezirkshauptstadt quälen müssen. Die Stadt Landshut bedauert die neuerlichen Unannehmlichkeiten für die Verkehrsteilnehmer in Landshut und bittet um Verständnis.