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Wie schwäbische Bäcker Entwicklungsprojekte unterstützen | BR24

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In der Fastenzeit verkaufen Bäckereien unter anderem im Bistum Augsburg ein "Solibrot". 50 Cent pro Brot fließen in Entwicklungsprojekte - etwa in Afrika und Asien.

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Wie schwäbische Bäcker Entwicklungsprojekte unterstützen

Mit dem Brotverkauf Menschen in armen Ländern helfen: Das ist der Gedanke der katholischen Benefiz-Aktion "Solibrot". 50 Cent pro Brot gehen in Entwicklungsprojekte.

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"Backen. Teilen. Gutes Tun": Das ist das Motto der diesjährigen "Solibrot"-Aktion des katholischen Hilfswerks Misereor. In der Fastenzeit kann man im Rahmen der Aktion für Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika spenden - einfach, indem man Brot kauft.

50 Cent pro Brot fließen in Hilfsprojekte

Allein im Bistum Augsburg machen rund 50 Bäckereien mit. Manchmal handelt es sich um eine Brotsorte, die auch sonst verkauft wird, manchmal um eine Sorte, die nur zwischen Aschermittwoch und Karsamstag erhältlich ist. Wer ein "Solibrot" kauft, unterstützt mit etwa 50 Cent Entwicklungsprojekte von Misereor.

Ein Projekt kommt obdachlosen Mädchen in Kenia zugute

Dieses Jahr kommt das Spendengeld unter anderem einem Projekt in Kenia zugute, bei dem obdachlose Mädchen Unterkunft und Ausbildung bekommen. Mit einem anderen Projekt versucht Misereor, der grausamen Praxis der Genitalverstümmelung etwas entgegenzusetzen - mit Aufklärung und Beratung.

22.000 Euro Spendengeld im vergangenen Jahr

Im Bistum Augsburg wird die Aktion durch den Katholischen Deutschen Frauenbund unterstützt. Vergangenes Jahr kamen knapp 22.000 Euro für Entwicklungsprojekte zusammen.