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Bildrechte: Tobias Schessel

Trotz vieler Corona-Einschränkungen versuchen zahlreiche Orte in Schwaben, für Weihnachtsstimmung zu sorgen, mit besonderen Hinguckern und Aktionen.

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Wie Schwaben trotz Corona für Adventsstimmung sorgen will

Viele Christkindlesmärkte und Adventstfeiern fallen heuer wegen Corona aus - auf die vorweihnachtliche Stimmung muss aber nicht verzichtet werden. In Schwaben finden unter Auflagen viele Aktionen statt und beginnen teils schon an diesem Wochenende.

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Von
  • Viktoria Wagensommer
  • Susanne Hofmann

Wenn am Adventskranz die erste Kerze brennt, ist das normalerweise der Auftakt zu vielen Advents- und Weihnachtsaktionen in der Region. In diesem Jahr musste das Programm jedoch auf wenige Corona-konforme Angebote reduziert werden. In vielen Orten, wie etwa Kaufbeuren, Neusäß, Donauwörth oder Augsburg kann also trotzdem vorweihnachtliche Stimmung aufkommen.

"Weihnachtsweg" erleuchtet Kaufbeurer Schaufenster

Die Schüler und Kindergartenkinder aus Kaufbeuren durften als kleine Weihnachtsdekorateure die Schaufenster von zwanzig Einzelhändlern gestalten. Ab dem 1. Advent gibt es dort selbst gebastelte Bäume im Schneetreiben zu sehen, Schlitten, Engel, glitzernde Sterne und vieles mehr.

Neu ist "die Suche nach dem Weihnachtswort". In den Schaufenstern sind 20 goldene Buchstaben versteckt, die ein Lösungswort ergeben, für das man in der Touristen-Information in der Kaiser-Max-Straße ein kleines Weihnachtsgeschenk abholen kann.

Märchenspaziergang in Neusäß lädt zum Rätseln ein

In zehn Schaufenstern und Weihnachtsbuden rund ums Rathaus in Neusäß sind bis zum 10. Januar Märchen der Brüder Grimm zu sehen. Das Besondere: Die Figuren bewegen sich und sind bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltet.

Wer genau hinschaut, der kann hier ebenfalls Rätsel lösen, wie zum Beispiel "Wo wohnt die Großmutter von Rotkäppchen? Wen erschlug der Schneider in seiner Kammer? Womit verstellt der Wolf seine Stimme?" Für alle Kinder, die mitmachen und die Aufgaben richtig lösen, gibt es eine kleine Überraschung.

In Donauwörther lebt alter Brauch wieder auf

In Donauwörth lebt der Brauch des "Kripple-Füllens" wieder auf. Früher stellte man die Krippe laut Ulrike Steger von der Touristen-Information schon zum 1. Advent auf. Und immer, wenn einer in der Familie eine gute Tat vollbrachte oder dem anderen etwas Gutes tat, etwas Nettes sagte oder dem anderen half, dann durfte der einen Strohhalm in die Krippe legen.

Auf diese Art und Weise soll sich jetzt auch die Krippe in der Donauwörther Touristen-Information langsam füllen: Dort gibt es kleine Tütchen mit Stroh. Die Mitarbeiter machen übrigens auch mit und versuchen, mit möglichst vielen guten Taten ihre Krippe mit vielen Strohhalmen zu füllen.

Lichterglanz in Augsburg

In der Augsburger Innenstadt gibt es neben der traditionellen Beleuchtung in diesem Jahr mehrere neue weihnachtliche Illuminationen. Auf dem Rathausplatz steht ein Leucht-Engel mit riesigen Lichterflügeln. Er bietet sich an für ein engelhaftes Selfie. Weihnachtlich beleuchtet sind zudem vier Gebäude der Innenstadt. Und auch die Frauentorstraße erstrahlt in festlichem Glanz. Dafür hat sich die dortige Aktionsgemeinschaft eingesetzt.

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